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Thermalfeld
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Blaue Lagune
Blaue Lagune
Blaue Lagune

11. Tag: Nochmals Golden Circle

Die Übernachtung in diesem historischen Haus war ok. Das Frühstück wurde auf halb 9 angesetzt und wurde von der Hausherrin persönlich hergerichtet. Wir saßen alle in der Küche und haben ihr zugesehen, wie sie kiloweise Gemüse und Obst geschnitten hat. Das „Buffet“ war eigentlich genauso reichhaltig wie im Hotel. Und genauso viel war auch aufgetischt für uns vier Personen. Sie hat nur gemeint, Ihr Mann und Ihre Jungs freuen sich wenn was übrig bleibt. Es blieb viel übrig.

Der heutige Tag war frei, da wir die Punkte von heute bereits gestern erledigt hatten. Wir hatten nun komplett freie Auswahl. Wir haben uns dann entschieden, nochmals zum Geysir zu fahren, der ja auf dem Golden Circle liegt und damit in unmittelbarer Nähe ist. Ich war ziemlich enttäuscht, da ich in Island an jeder Ecke einen Geysir vermutet hatte. Dann wollte ich zumindest den einen den sie haben zweimal sehen…

Und weil der Gullfoss gleich neben an liegt, haben wir auch dahin nochmals einen Abstecher gemacht.

Den späten Nachmittag und den Abend haben wir dann in Reykjavik verbracht und nach Souvenirs und Magneten gesucht. Leider erwies sich das sehr schwer da es hauptsächlich kitschige Andenken zu Kaufen gibt, aber nichts was uns wirklich gefallen hat. Nachdem wir sämtliche Andenkenläden im Zentrum durch hatten sind wir ohne Magneten zum Essen gegangen. Wir haben wieder das gleiche Restaurant wie an unserem ersten Abend besucht, da wir das Essen und die Preise schon kannten und nett war es dort auch.

Auf dem Rückweg zum Auto haben wir nochmals einen Laden entdeckt, der einen etwas besseren Anschein machte und hochwertigere Souvenirs in der Auslage hatte. Leider war er schon geschlossen. Wir wollten dann am nächsten Morgen nochmals vorbeischauen, bevor wir zur Blauen Lagune aufbrachen.


12. und 13. Tag: Blaue Lagune und Heimreise

Der letzte Tag in Island brach an (zählt man den Rückflugtag nicht dazu). Heute war unser eigentliches Ziel die Blaue Lagune, ein Bad außerhalb von Reykjavik, in dem man warme Quellen zur Touristenwäsche nutzt. Vorher wollten wir aber nochmals kurz bei dem Laden von gestern Abend vorbei um dort nach einem stilvollen Magneten zu schauen. Leider war auch hier nur der übliche Kitsch dabei. Also sind wir nochmals die paar Meter in die Fußgängerzone gerannt (wir haben kein Parkticket gelöst und die Knöllchen sind recht teuer hier) um dort doch noch irgendeinen Magneten für unseren Kühlschrank zu kaufen. Da der Laden noch nicht geöffnet hatte wärmten wir uns in der benachbarten Touristeninformation für die nächsten 15 Minuten auf.

Wir entschieden uns für einen schlichten Magneten mit der Isländischen Flagge.

Jetzt ging es hinaus aus der Stadt wo wir zuerst zu einem Geothermalfeld fuhren und uns nochmals kräftig Schwefeldampf um die Nase wehen ließen.

Anschließend war nur noch Entspannung angesagt und wir bezahlten den gar nicht so entspannenden Eintritt von 30 Euro pro Person in die Blaue Lagune. Es ist nicht besonders viel geboten außer einem warmen Badesee, dessen Boden recht naturbelassen und somit auch mal steinig und scharf sein kann.

Wir haben dort fast 6 Stunden verbracht und unser Eintrittsgeld so gut wie möglich ausgenutzt.

Zum Abendessen haben wir nochmals einen neuen Laden in Reykjavik ausprobiert, der ziemlich voll war. Die Preise waren inzwischen auch nicht mehr so schock geladen wie am Anfang unserer Reise – wir haben uns daran gewöhnt. So speisten wir zum Abschied noch gut und standesgemäß in einem typisch isländischen Bar-Restaurant, das sich hauptsächlich an jüngere Gäste richtete.

Wir haben den Abend sehr genossen und feierten Abschied von dem schönen Land und vom tollen Urlaub.

Die Nacht im Cabin Hotel war recht kurz. Bereits um halb 5 klingelte der Wecker und wir machten uns auf mit unseren gepackten Koffern Richtung Flughafen. Schnell noch am bereits eingedeckten Frühstücksbuffet noch zwei Brötchen geklaut für den Flieger und dann los. An der Mietwagenfirma war natürlich noch niemand da obwohl mit 24h Service geworben wurde. Also haben wir den Schlüssel einfach in den Briefkasten geworfen und uns in die lange Schlange beim Check-In gestellt.

Der Flieger ging pünktlich und nur 3 Stunden später waren wir wieder in der Realität in Frankfurt angekommen. Der Urlaub war zu Ende, jedoch für uns ein unvergessliches Erlebnis. Wir sind uns sicher, dass wir aufgrund der vielen Eindrücke noch einmal nach Island reisen werden.