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2. Tag: Golden Circle bis Selfoss

Die Nacht im Hotel „Cabin“ war ok und wir haben gut geschlafen.

Wir waren schon recht früh wach was für uns ja eher untypisch ist. Vermutlich lag das an der Zeitverschiebung von 2 Stunden. Also waren wir auch schon um halb 8 Uhr beim Frühstück.

Da wir noch keine Vorräte oder Getränke hatten machten wir uns nach dem check out auf die Suche nach einem Supermarkt. Interessanterweise machen die frühestens um 10 Uhr auf, einer sogar erst mittags.

Also sind wir losgefahren auf unsere Tour einmal rund um die Insel. Der erste Abschnitt ist ca. 210km lang. Wir fuhren zuerst ein Stück nach Norden zum Þingvellir Park, in dem die zwei Kontinentalplatten Amerika und Europa auseinander triften. Obwohl die Hauptreisezeit schon vorbei war sind wir dort auf eine Horde von Chinesen getroffen. Von der Aussichtsplattform haben wir dann eine Straße entdeckt, die direkt zwischen die beiden Felswände führt. Also haben wir die ganzen Pauschaltouristen (zu denen wir diesmal eigentlich auch gehören…) stehen lassen und sind ein paar Kilometer weitergefahren, um dann über einen kleinen Feldweg direkt hinein ins Geschehen zu kommen. Von unten haben wir dann gesehen wie uns die Chinesen entdeckt und verzweifelt einen Weg zu uns runter gesucht haben.

Die Fahrt ging dann weiter zum Strokkur Geysir, der Mutter aller Geysire. Es handelt sich hier um den wohl bekanntesten aller regelmäßig eruptierenden Geysire. Schön dass wir fast alleine waren und uns so sehr gut für Fotos positionieren konnten. Die restlichen heißen Quellen kennen schon aus Neuseeland, so dass wir denen nur wenig Aufmerksamkeit schenken. Wie sich später herausstellte, ist der Strokkur in der Tat der einzige Geysir in Island – im Land der Geysire…?

Der nächste Punkt auf unserer Tagesetappe war der Wasserfall Gullfoss, der über 2 Stufen ca. 35m in eine Schlucht fällt. Natürlich wurden hier jede Menge Bilder gemacht und ich hatte zum ersten Mal die Gelegenheit, meine neuen Graufilter auszuprobieren.

Den ganzen Tag ging ein sehr starker Wind, der den Aufenthalt im Freien sehr unangenehm machte. Trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen, sehr lange an dieser nasskalten Stelle zu verbringen.

Nachdem wir alle drei Punkte auf unserer Liste abgehakt hatten, ging die Fahrt dann weiter nach Richtung Selfoss, wo die nächste Übernachtung für uns gebucht war. Dort sind wir dann erst mal zum Supermarkt gefahren, um uns mit Getränken und Vesper für den Abend einzudecken. Als wir dann bei der Unterkunft ankamen wurde uns gesagt, dass es hier auch ein Restaurant gibt, in dem wir abends essen können. Da wir die einzigen Gäste waren hatten wir ein schlechtes Gewissen, weil extra für uns der Koch gekommen war. Aber wir konnten ja unsere Wurst und Käse nicht wegwerfen, da das bisschen auch fast 20 Euro gekostet hat (inkl. Nachtisch und Getränke).