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Islandpferde
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Hvitserkur
Hvitserkur
Straße in Island

9. Tag: Saudakrokur - Grundafjordur

Am Morgen folgte dann die Überraschung. Statt dem gebuchten Ausritt durfte Nici (wohl auch aufgrund ihrer langen Reiterfahrung) eine Reittour mitmachen, die eigentlich nicht für Touristen gedacht war. Einige der Pferde waren am Wochenende einem anderen Hof ausgeliehen und wurden zum Schafabtrieb aus den Bergen verwendet. Diese Pferde mussten nun zurück zu ihrem eigentlichen Stall. Das machen normalerweise die Angestellten und Ferienarbeiter. Heute durfte aber Nici mit auf den fast 3-stündigen Ritt durch die ansprechende Landschaft. Es ging über Berge und durch Täler, es wurden Flüsse durchquert und das Pferd musste sicher über die wilde Steinlandschaft traben. Es war also genau der lang ersehnte Ausritt, den sie sich schon immer gewünscht hat und natürlich um ein vielfaches besser als die Touri-Runde zwei Stunden im Tal.

In der Zwischenzeit habe ich mich mit einem kleinen Wasserfall und einen Hot-Pot ganz in der Nähe abgegeben. Nachmittags ging es dann auf unsere größte Etappe mit ca. 330 km. Wir verließen die Nordküste und fuhren Richtung Süd-West auf die Halbinsel Snæfellsness. Unterwegs wollte ich unbedingt zu einem besondere geformten Felsen fahren, der die Form eines Elefanten oder eines sonstiges Ungeheuers hatte. Sein Name ist Hvítserkur. Natürlich fand das Nici wieder total dämlich und entsprechendes musste ich mir anhören. Da sie aber am Morgen die große Reittour gemacht hatte, konnte ich diesen Punkt locker durchsetzen. Der Umweg kostete uns gute 2 Stunden. Später haben wir dann den Felsen immer wieder auf Postkarten und sogar auf einem Puzzle entdeckt und Nici konnte das gar nicht glauben, dass es noch mehr so bekloppte wie mich gibt, die so etwas toll finden.

Die weitere Strecke fuhren wir ohne große Unterbrechungen durch und waren dann abends gegen 19 Uhr am Ziel in Grundafjordur. Das einzige Hotel im Ort hatte gleichzeitig auch das einzige Restaurant.

Eine tolle Monopolstellung für das Haus. Wir hatten also keine Wahl außer im Hotel zu Abend zu essen, was uns bei den Preisen nicht leicht gefallen ist. Die Portionen waren jetzt auch nicht riesig aber man ist satt geworden. Gute Nacht.