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Fjord
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Hengifoss
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Hengifoss
Hengifoss
Straße bei Hallormsstadhur

5. Tag: Höfn nach Hallormsstadhur

Am nächsten Morgen ging es mir gar nicht gut. Mich hat's voll erwischt mit dickem Kopf, verstopfter Nase und tränenden Augen. Daher durfte Nici heute die Strecke fahren, obwohl wir uns die zusätzlichen Gebühren für den zweiten Fahrer gespart haben. Heute war es zum ersten Mal bewölkt, aber zumindest kein Regen. Wir fuhren entlang der Ostküste der Insel durch mehrere Fjorde. Es gab kein wirkliches Besichtigungsprogramm für heute, denn die heutige Fahrstrecke war mit fast 300km eine der längeren auf der Tour. So sind wir durch einsame Fjorde und kleine Fischerdörfer gefahren und haben und die Landschaft aus dem Auto aus angesehen.

Am Zielort haben wir dann als erstes unser Hotel in Hallormsstadhur gesucht. Der Anblick unseres Zimmers hat uns dann sehr überrascht. Wir hatten alles erwartet, aber nicht so ein schönes und neu renoviertes Hotel wie wir es vorgefunden haben. Auch das Restaurant mit Blick auf den See und die Berge war sehr sauber, modern und Top gepflegt. Dementsprechend haben wir uns ich die Preise vorgestellt. Ich wollte Nici dann abends wieder gepflegt zur Tankstelle mit dem Grill ausführen, aber irgendwie hat sie sich in Kopf gesetzt dass wir einmal fein essen müssen...

Aber es war noch früh am Mittag und wir wollten noch was erleben. Obwohl wir beide immer noch gesundheitlich angeschlagen waren haben wir uns auf den Weg zum höchsten Wasserfall Islands, dem Hengifoss gemacht. Man kann bei mehreren Zwischenstopps auch halt machen und ihn von der ferne betrachten. Aber irgendwie sind wir einfach immer noch ein Stück weiter gelaufen bis wir dann nach ca. 45 Minuten am Ziel waren und gute 450 Höhenmeter zurückgelegt haben. Klingt eigentlich nach nicht viel, aber wir hatten immer noch ansteigende Erkältung im Körper und ich einen 6kg schweren Fotorucksack mit Stativ auf dem Rücken. An dem Tag hab ich auch beschlossen, bei solchen Touren nur noch die Ausrüstung mitzunehmen, die ich wirklich brauche. Alle anderen Objektive bleiben im Auto.

Und wieder einmal waren wir vollkommen allein, was sehr schön war. Der Wasserfall selbst liegt in einem dunklen Loch, das von der Sonne zu dem Zeitpunkt nicht mehr erwärmt wurde. Daher hat es uns ziemlich gefroren und wir haben nicht zu viel Zeit dort verbracht. Zurück im Hotel haben wir uns dann auf eine warme Dusche in unserem Luxusbad gefreut. Das Abendessen haben wir dann im Restaurant mit Blick auf den See genossen und vor dem Einschlafen noch einen Tee auf dem Zimmer gemacht.