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Straße Nr. 1 Richtung Vatnajökull
Jökulsárlón
Jökulsárlón
Jökulsárlón
Jökulsárlón
Jökulsárlón
Jökulsárlón
Svartifoss
Svartifoss
Svartifoss
Strand bei Höfn
Strand bei Höfn
Strand bei Höfn
Strand bei Höfn
Küste bei Höfn
Vatnajökull
Vatnajökull
Vatnajökull
Vatnajökull

4. Tag: Kirkjubæjarklaustur nach Höfn

Deprimiert und müde haben wir den nächsten Tag begonnen. Das Frühstück im Hotel war ok, trotzdem wollten wir so schnell wie möglich auf die Strecke zurück. Der Weg führte uns heute durch die größte Wüste Islands, die von bizarren Gesteinsformationen übersät ist. Es handelt sich um die Überreste des Vulkanausbruchs aus dem Jahr 1996, bei dem auch die meisten Brücken durch die Sturzfluten zerstört wurden. Die Straßen sind kilometerlang schnurgerade und man fühlt sich ziemlich allein dort. Auch über den Horizont hinaus ist nichts von Zivilisation zu sehen. Insgesamt dauerte die Durchquerung ca. 2 Stunden. Auf der anderen Seite haben wir dann beim nächsten Wasserfall halt gemacht. Nach einer kurzen Wanderung von 30 Minuten sind wir dann beim Svartifoss Wasserfall im Skaftafell Nationalpark gestanden. Und wie bei den meisten Attraktionen waren wir wieder einsam und verlassen alleine dort. Es hat wirklich was, in der Nachsaison zu verreisen...

Der Svartifoss fällt in eine schöne kleine Bucht und war einen längeren Stopp für ausreichend Fotos wert. Gegen später kamen dann doch noch ein paar Leute, die vermutlich mit einem Bus angekommen waren. Da es uns nun zu voll war haben wir unsere Sachen gepackt und sind zurück zum Parkplatz.

Die weitere Fahrt über hatten wir immer den größten Gletscher Eurpas Vatnajökull neben uns, den es zu umfahren galt. An einem Gletschersee, dem Jökullsárlón habe ich mich dann zu einer teuren, aber dafür kurzen Bootsfahrt überreden lassen. Mit einem Boot ging es direkt durch die Eisschollen des Gletschers hindurch und wir konnten unterwegs 1000 Jahre altes Gletschereis kosten. Schmeckte aber auch nicht anders als unsere Eiswürfel daheim. Trotzdem war die Fahrt ganz nett und wir haben sie sehr genossen zu mitten in dem Eis zu stehen. Es hatte schon ein gewisses Polarfeeling, das wir bisher aufgrund der warmen Temperaturen um die 15° vermisst haben.

Bis jetzt hatten wir absolutes Glück mit dem Wetter. Die ersten Tage hatten wir strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel. Daher sind auch einige schöne Bilder am Gletscher entstanden. Die Übernachtung für diesen Tag lag in der Nähe von Höfn in einem kleinen Hotel, dessen letzte Gäste wir für diese Saison waren. Am Tag später schloss es für die Winterpause. Daher mussten wir uns am Abend auch etwas zu essen suchen, da das Restaurant nicht mehr geöffnet war. In dem Städtchen hat sich jedoch eine Pizzeria gefunden, die gar nicht so teuer war. Davor haben wir aber noch an der Steilküste nach DEM Motiv für ein Foto gesucht, aber nichts so wirklich gefunden.

Inzwischen habe ich gemerkt, dass ich ein Kratzen im Hals bekomme und die Nase langsam anfängt dicker zu werden. Eine Erkältung war im Anmarsch, die stündlich stärker wurde. Also sind wir bald ins Hotel und ich hab mich gleich ins Bett gelegt und eingepackt. Nici hat draußen Wache gehalten ob nochmals Nordlichter zu sehe sind. Es gab aber wieder keine.