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1. Tag - Anreise nach Reykjavik

Der Flug mit Icelandair von Frankfurt ging turbulent los, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Turbulenzen nach dem Start zwangen den Piloten anstelle des ursprünglichen Kurses erst einmal nach Süden abzudrehen und eine Ehrenrunde über Süddeutschland zu fliegen.

Im Internet hatte ich bereits recherchiert, dass Icelandair kein kostenloses Essen auf dem Flug serviert sondern man diverse Sandwiches käuflich erworben kann. Natürlich haben wir daher selbst geschmierte Brötchen von zu Hause mitgebracht. Nicht alkoholische Getränke waren überraschenderweise aber kostenlos zu haben, was uns dann noch freute.

Nach ca. 3,5h Flugzeit sind wir etwas bleich rund um die Nase aber dennoch sicher am Ziel angekommen. In der Ankunftshalle wurden wir auch schon von der Mietwagenfirma erwartet und konnten dann schnell unser Auto übernehmen. Ein Mazda 3 in Tritongrau Metallic sollte uns die nächsten 2 Wochen begleiten. Hochlandtauglich sah er nicht gerade aus, aber das werden wir schon noch herausfinden. Gebucht wurde ich über Holidayautos.com, die recht günstige Raten für Island angeboten haben.

Der Weg führte uns zuerst zu unserem Hotel mitten in Reykjavik, das wie alle Hotels auf unserer Route von zu Hause vorgebucht wurde. Entgegen unserer sonstigen Reisen haben wir uns diesmal entschieden, eine feste Route zu bereisen. Eigentlich sagt uns das nicht zu, da wir gerne selbst über unseren Reiseverlauf entscheiden. Diesmal haben wir aber nur 11 Tage (netto) und wollten daher keine Zeit verlieren mit der Suche nach einer Unterkunft.

Das Hotel war auch ohne Navi schnell gefunden und machte einen sehr guten Eindruck. Da das Wetter ausgezeichnet war hielten wir uns nicht lange im Zimmer auf sondern starteten direkt auf einen nicht vorbereiteten Stadtrundgang. Aufgrund einer mangelnden navigatorischen Feinabstimmung sind wir über eine Stunde quasi im Kreis gelaufen. Irgendwann hab ich dann die Karte an mich genommen und festgestellt, dass Nici eine völlig falsche Stelle in der Karte als Ausgangspunkt markiert hat und wir somit nie den richtigen Weg finden konnten. Jetzt war mir auch klar, warum die Straßennamen auf der Karte alle anders waren als auf den Schildern.

Irgendwann überkam uns der Hunger und wir haben uns diverse Restaurants angesehen. Glücklicherweise hing bei den meisten die Speisekarte schon außen. Hier folgte der erste Schock für uns. Wir waren zwar auf deftige Preise eingestellt, aber bei einer einfachen Pizza für umgerechnet 25€ war dann auch für uns der Spaß vorbei. Im Reiseführer haben wir dann von einem „all you can eat“ Buffet für kleines Geld gelesen und uns auf den Weg gemacht. Leider gab es das Restaurant nicht mehr - vermutlich waren schon mehr hungrige Gäste wie ich dort....

Wir haben dann doch noch einen bezahlbaren Laden gefunden und ein leckeres warmes Essen erhalten.