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Dimmuborgir
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Hverfjall
Saudarkrokur
Saudarkrokur
Grasodenhäuser

8. Tag: Myvatn - Saudakrokur

Wieder folgte ein ausgiebiges Frühstück mit schönem Blick auf den See. Heute mussten wir uns leider von der Region verabschieden, da die Reise weiterging. Zuvor wollte Nici aber unbedingt auf den 1km breiten Krater des Aschevulkans Hverfjall laufen, der sich direkt hinter unserem Haus befand. Mein Einwand, dass es sich nur um einen Dreckhügel handelt ließ sie nicht gelten, denn immerhin sollte man im inneren des Kraters einen Tuffhügel sehen können. Wow! Leider wusste sie nicht, dass ein Tuffhügel auch nur aus Dreck besteht. Also sind wir die 140m aufgestiegen um dann nach ein paar Minuten wieder abzusteigen.

Der nächste Stopp war die bizarre Lavawelt Dimmuborgir, die in Island einen sagenumworben Status hat. Hier sollen Trolle und Elfen wohnen. Außerdem kommen dort die 13 Yule Lads her, das isländische Pendant zum Weihnachtsmann. Gesehen haben wir weder die einen noch die anderen, jedoch wurde uns gesagt, dass in der Adventszeit die Yule Lads dort zu sehen seien. Wahr oder nicht, Tatsache ist jedoch dass ich auf dem Stuhl des Weihnachtsmanns Platz genommen habe, der dort in einer Lavaformation zu sehen ist.

Der nächste Stopp war die Stadt Akureyri, die laut Reiseführer eine sehr ansprechende Fußgängerzone zu bieten hat. Da Sonntag war fanden wir diese gar nicht ansprechend und sind nach 10 Minuten wieder weiter gefahren. Am Ausgang der Stadt befand sich ein Supermarkt, den wir besuchten um unsere Vorräte wieder aufzufüllen. Außerdem benötigten wir für die Fahrt dringend etwas zum knabbern. Ich bevorzuge hier immer Nüsschen mit Schokoladenüberzug. Da ich bereits eine Tüte gekauft hatte, die sich später als Karamell mit Schokolade entpuppte (isländisch liegt mir immer noch nicht) wollte ich diesmal die Auswahl sehr genau treffen. Ich esse kein Karamell und so war die falsch gekaufte Tüte ganz für Nici reserviert. Nach einer langen und reiflichen Auswahl ist unsere Wahl dann auf eine braune Tüte gefallen, die nach Schokonüssen ausgesehen hat. Draußen im Auto dann sofort geöffnet und die erste vermeintliche Nuss in den Mund geschoben. Es war wieder Karamell und somit noch eine Packung ganz alleine für Nici...

Unser Ziel für den Tag war die nördliche Region um die Stadt Saudakrokur. Stadt ist etwas übertrieben da es nur knapp 130 Einwohner hat. Dennoch zählt sie wohl zu den angesagten Touristenregionen des Landes. Hier wird ein breites Angebot von unterschiedlichen Sportarten angeboten. Da Nici unbedingt mal ein Islandpferd reiten wollte haben wir einen Anbieter von Horse-Rental gesucht. Da das Wetter ziemlich bescheiden war haben wir für sie einen zweistündigen Ausritt für den nächsten Morgen gebucht. Den Rest des Tages haben wir damit verbracht, uns vor dem Wind und leichtem Regen im Zimmer zu verstecken und einen Film anzusehen. Zum Abendessen hab ich Nici dann wieder groß ausgeführt und das Mega-Menü beim Grillimbiss an der Tankstelle bezahlt.

Die Übernachtung war in einem Gästehaus, das sehr familiär geführt wurde. Außer uns war noch ein älteres isländisches Rentnerpaar da. Das Zimmer sah aus wie das Schlafzimmer von jemand, also überhaupt nicht wie in einem Hotel. Schade ist nur, dass die meisten Bäder in Island kein Fenster oder Lüftung haben.