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Auckland

12.3.10 – Auckland

Um 7 Uhr klingelte der Wecker, den wir mussten bereits um 10 Uhr in Auckland sein. Heute hatte ich zwei Termine mit potenziellen Kunden vereinbart und somit war der Urlaub eigentlich zu Ende. Wir sind gegen 8 Uhr losgefahren und waren ca. 1 Stunde später bereits bei der ersten Firma. Um 11.00 Uhr haben wir dann den zweiten Kunden in einer Mall getroffen (Treffpunkt Kaffeestation). Waren sehr gute und interessante Gespräche die sich bis 13 Uhr gezogen haben. Nachmittags mussten wir unseren inzwischen lieb gewonnenen Mietwagen DRM977 (sprich: di ar em nein siwen siwen) wieder abgeben. Darum ging es jetzt zum Hotel unsere Koffer dort ausladen, da die Mietwagenfirma am Flughafen war. Wir wollten dann nicht mit dem Taxi alle Koffer umladen und in die Stadt fahren. So sind wir gegen 14 Uhr am Quadrant Hotel eingecheckt, das zum benachbarten Hyatt gehört aber ein jüngeres Publikum durch stylisches Ambiente und fetzige Musik in allen Räumen anspricht. Das Hotel ist sehr schön und zentral gelegen und für den Preis von 100 Euro für zwei Nächte inkl. Frühstück sehr gut. Nach dem Check-In ging es also zum Flughafen um unser Auto abzugeben. Wie schon bei der Anmietung war auch die Auckland-Filiale nicht wirklich organisiert und es ging drunter und drüber. Schließlich wurden wir aber dann doch empfangen und durften das Auto zurückgeben, wobei großzügig ein Kratzer übersehen wurde, der eindeutig während unserer Mietzeit entstanden war. Das ganze Auto sah aus wie nach einer Sahara-Ralley nach den ganzen Strandabenteuern der vergangenen Tage. Als uns der Mitarbeiter darauf angesprochen hat ob wir Off-Road waren haben wir das einfach auf die vielen Baustellen im ganzen Land geschoben. Damit war es dann erledigt.

Die Mietwagenfirma gab uns dann einen Gutschein für ein Taxi zum Flughafen über 20 NZD. Da wir aber nicht zum Flughafen wollten sondern in die Innenstadt haben wir den Fahrer gefragt was das zusätzlich kosten würde. Wir haben uns auf 35 NZD zusätzlich zum Gutschein geeinigt was der gleiche Preis wäre wie ein Shuttle vom Flughafen aus, aber deutlich schneller und gemütlicher. Der Fahrer war bereits Pensionär und macht das nur noch um etwas Unterhaltung zu haben. Interessant war aber, dass das Taxameter nicht lief J. Die 35 NZD gingen wohl doch in eine andere Kasse. Mir wurscht denn wir hatten eine sehr unterhaltsame Taxifahrt die immerhin eine gute Stunde ging. Wir haben uns viel über NZ und Europa unterhalten da der gute Mann schon mehr in Europa gesehen hat als wir beide konnte er uns viel erzählen.

Wir haben uns dann mitten in der Stadt absetzen lassen, wo laut Lonely Planet der Stadtspaziergang startet. Die waren ja in den letzten Wochen immer ein Highlight für Nici die sich akribisch genau an die Wegführung gehalten hat und zu jedem Busch am Straßenrand etwas aus dem Reiseführer vorlesen konnte. Aber wie jeder Stadtspaziergang ist auch dieser nicht bis zum Ende durchgeführt worden sondern hat dann wie üblich eine eigene Dynamik entwickelt. Geendet hat das Ganze in einer Hafenkneipe in Auckland wo ein großes Rugbymatch auf unzähligen Fernsehern übertragen wurde. Die Kneipe war darum auch brechend voll. Wir haben aber noch ein Plätzchen bekommen und haben uns Fish & Chips bestellt – ganz wie ein Kiwi. War ein richtig schöner Abend und wir haben bei jeder Aktion mit geschrieen und mitgefiebert, auch wenn wir das Spiel nicht wirklich verstanden haben. Wir kannten auch die Teams nicht, jedoch war die Mehrzahl der Gäste wohl Fans vom schwarzen Team. Trotzdem hat das graue Team gewonnen.


13.3.10 – Auckland

Wie in Sydney fährt auch hier ein Sightseeing Bus Hop-on-Hop-off für den wir uns ein Ticket gekauft haben. Allerdings gibt es in Auckland wohl nicht ganz so viele Attraktionen weshalb auch nicht ganz so wichtige Dinge wie ein Rosengarten angefahren werden – Haltestellen um jeden Preis. Dafür fährt der Bus auch auf den Mt. Eden, die höchste Erhebung der Stadt mit einem schönen Blick über das Zentrum und die Skyline. Hier hält der Bus ein paar Minuten damit man Fotos machen kann und nicht auf den nächsten Bus warten muss. Der wäre nämlich erst eine Stunde später gekommen.

In der Stadt fand die Louis Vuitton Trophy statt, an der 8 internationale Segelteams teilgenommen haben. Die Trophy zieht sich über mehrere Tage und wird im Hafen von Auckland ausgetragen, der mit Segelbooten so weit das Auge reicht übersät ist. Allerdings heben sich diese Sportboote von den anderen Segelyachten doch deutlich ab und man kann sie auch aus größerer Entfernung sofort ausmachen. Gute Einkaufsmöglichkeiten für Souvenirs findet man im Victoria Market, der auch ein Stopp des Sightseeing Busses ist. Eigentlich bekommt man überall das gleiche aber hier gibt es auch preisgünstigere Läden da das Touristenaufkommen nicht ganz so hoch ist wie im Hafen.

Den letzten Abend unseres langen Urlaubes wollten wir dann ganz besonders ausklingen lassen. Nachdem wir alle Restaurants am Hafen gecheckt hatten haben wir uns dann für einen Italiener entschieden, der viel mit Fisch angeboten hat. Wir haben uns beide für die Lachsnudeln entschieden und wurden nicht enttäuscht. Hier schmecken alltägliche Gerichte ganz anders als bei uns zu Hause. Muss an den Zutaten liegen. Wir sind dann noch in ein sehr langes Gespräch mit zwei einheimischen Damen verwickelt worden, die uns ihre ganze Lebensgeschichte inkl. der ihrer Kinder erzählt hatten. Die beiden waren auch schon zusammen in Deutschland und hatten tolle Erinnerungen an Berlin.

Es war Samstagabend und kurz vor St. Patrick’s Day und die Kneipen waren alle mit Feierwillingen grün gekleideten Studenten voll. Da gabs leider nicht viel Platz für uns und da wir eh keine große Lust auf Party hatten haben wir den letzten Abend dann lieber auf mit einem „Abschiedsspaziergang“ durch Auckland beendet indem wir noch in einige Läder auf der Queens Street gegangen sind. Morgen fliegen wir zurück nach Deutschland und nehmen neben zwei Koffern voller Dreckwäsche auch viele schöne und eindrucksvolle Erinnerungen an ein Land mit nach Hause, in das ich gar nicht reisen wollte.


14.3.10 - Letzter Tag in Neusseland

Heute war es also soweit, die Rückreise stand uns bevor. Das vom Hotel organisierte Super-Shuttle holt uns gegen 15.00 Uhr ab, d.h. dass wir noch den ganzen Vormittag zur Verfügung haben. Unser Plan war früh morgens zum Fischmarkt zu gehen und anschließend um 10.00 Uhr eine Hafenrundfahrt zu machen. Wer jetzt diese Berichte aufmeksam gelesen hat stellt sicher gleich fest, dass mit früh morgens in diesem Urlaub gar nichts los war. Darum haben wir die Pläne Fischmarkt auch recht schnell fallen lassen, als wir dann gegen 9.00 Uhr erst beim Frühstück waren. Anschließend mussten wir auschecken, da wir die Zimmer nicht bis mittags belegen durften. Also alles Gepäck an die Rezeption geschleppt wo die Koffer dann in einem Gepäckraum verstaut wurden.

Jetzt ging es zum Hafen wo wir die Tickets für die Hafenrundfahrt gekauft haben. Natürlich war die Fahrt um 10.00 Uhr schon losgefahren und so mussten wir warten bis um 12.00 Uhr die nächste ging. Die Zeit haben wir uns damit vertrieben in dem wir am Yacht-Hafen gesessen und den Schiffen beim schaukeln zugesehen haben. War auch mal schön einfach rumzusitzen und die Leute zu beobachten.

Pünktlich um 12.00 Uhr gings dann auf das Schiff und wir sind losgehfahren. Das Schiff fährt verschiedene Punkte im Hafen und der Bucht von Auckland an (es gibt dort diverse Inseln, die für einen Tagesausflug interessant sind). Da wir aber nirgends aussteigen wollten sind wir einfach immer sitzen geblieben. Kurz vor der Abfahrt hat die Kamera versagt. Wie sich herausstellte war der Akku leer - und das kurz vor der Rundfahrt durch den Hafen bei bestem Wetter - na toll. Ich hatte überhaupt nicht darauf geachtet, dass wir am Vortag so viele Bilder gemacht haben und war sicher, dass der Akku noch locker reichen würde. Fehlanzeige. Nach einer Weile hat sich der Akku etwas erholt und zugelassen, dass ich immerhin 1-2 Mal die Kamera kurz einschalten und ein paar Bilder machen konnte. So kam doch noch etwas dabei heraus, wenn auch nicht die Qualität die ich mir vorgestellt hatte.

Die Rundfahrt war schön und ging ca. 1,5 Stunden bis wir zurück waren. Dann sind wir auch schon in Richtung Hotel zurück gelaufen, da wir in ca. 1 Stunde abgeholt wurden. Auf dem Weg sind wir nochmals in einige Souvenirläden rein um zu schauen ob nicht doch noch DAS besondere Geschenk irgendwo rumliegt und auf uns wartet. War aber nicht so, denn wir hatten alle Läden eigentlich schon 2-mal besucht. Wir haben uns jetzt auch den letzten "Grand Angus Burger" gegönnt (haben wir zumindest gedacht...).

Im Hotel angekommen haben wir dann die Koffer übernommen und ich habe mich als erstes für den Flug umgezogen (bequemere Klamotten). Kaum war ich fertig stand auch schon das Shuttle im Hof. Tschüß Hotel!

Im Shuttle war schon eine Gruppe junger Leute (alles Deutsche) die getrennt von einander unterwegs waren, sich aber irgendwie getroffen hatten. Waren alles Backpacker und so haben sie auch gerochen. Wenn man den Erzählungen zugehört hat konnte man schon neidisch werden. Waren alle so um die 20 und haben vermutlich noch nie etwas gearbeitet in ihrem Leben. Alles Studenten auf Weltreise.

Am Flughafen begann dann das übliche Prozedere mit Check-In usw. Zum Abschluß (und zum Verbraten der letzten NZD) haben wir uns dann noch einen letzten Snack am Flughafen gegönnt. Ich habe dann noch bei einem netten Mann in der Wechselstube unsere letzten Müzen so umgetauscht, dass wir einmal den kompletten Satz in neuen glänzenden Münzen erhalten haben (als Andeken, ist ja nicht viel Wert in richtgem Geld).

Pünktlich sind wir in den Flieger eingestiegen und haben auf die Freigabe  gewartet. Die kam auch und wir sind losgefahren. Mitten auf dem Taxiway hat er dann angehalten und wir sind eine Ewigkeit gestanden. Alle andere Flieger haben uns überholt und sind vor uns gestartet. Keine Ahnung was los war. Nach einer Weile kam die Durchsage, dass man einen Warnmeldung der Bremsen erhalten habe und das Handbuch vorschreibt, dass man mit dieser Meldung nicht starten dürfte. Wir mussten also zurück ans Terminal. Dort angekommen sind wir ca. 3 Stunden im Flieger gesessen ohne dass sich etwas bewegt hat. Zwischenzeitlich kamen alle 30 Minuten Durchsagen vom Kapitän, dass man innerhalb der nächsten 15 Minuten eine Antwort von Airbus aus Toulouse zu diesem Problem erhalten würde. Nach der dritten Durchsage dieser Art hat der ganze Flieger nur noch gelacht. 

Eigentlich würde die Erzählung der Reise hier enden, aber die nachfolgenden Ereignisse sind es wert auch erwähnt zu werden. Wen die turbulente Rückreise interessiert, der kann hier weiterlesen:

Nach drei Stunden dann die Ernüchterung - der Flug wurde gecancelt. Alle müssen raus, denn heute fliegen wir nirgends mehr hin. Also sind alle ausgestiegen. Und was folgt nach Ausstieg aus dem Flugzeug im internationalen Terminal - richtig: Die Einreise ins Land! Also sind wir alle zusammen mit den anderen Fliegern die angekommen waren beim Immigration gestanden und haben ca. 1 Stunde damit verbracht wieder ins Land einzureisen. Ok, nochmals ein Stempel erhalten. Auch gut.

Dann gings zur Kofferausgabe, denn die mussten auch raus. Koffer abholen und durch den Zoll - und wieder die gleiche Prozedur wie bei der Einreise, obwohl wir eigentlich gar nicht das Land verlassen hatten mussten wir wieder alles angeben was wir im Koffer hatten. Als ich dem Officer gesagt hatte, dass ich 3 leckere reife Neuseeland-Äpfel dabei hatte, die ich vormittags in Auckland gekauft hatte wurde ich gleich zur Sonderkontrolle geschickt - denn Obst ist verboten und muss gesondert kontrolliert werden! Also wieder Schlange stehen. Bin dann zu einem anderen Officer der einen vernüftigen Eindruck gemacht hat und habe ihm erklärt, dass ich aus dem gecancelten Flug komme und nur original Neuseelandprodukte bei mir hätte. Der hatte dann ein Einsehen und hat mich durch eine andere Schlange durch den Ausgang geschickt.

So jetzt waren wir also wieder da. Herzlich Willkommen in Neusseland. 500 Passagiere haben sich nun auf den Emirates Schalter gestürzt wo verzweifelt versucht wurde, Hotelzimmer für alle zu bekommen. Da an diesem Wochenende Lady Gaga, Backstreetboys und Louis Vuitton Cup in der Stadt war, wurde dies nicht ganz einfach. So war die Schlange vor den Bussen ziemlich lang und ging nicht wirklich schnell vorwärts.

Der Flug war für den nächsten Morgen auf 10.00 Uhr angesetzt, d.h. Check-In ab 7.00 Uhr. Sitzplatzreservierung war nicht mehr vorhanden, d.h. First-Come-First-Serve. Nach einer kurzen Überschlagsrechnung haben wir dann entschieden am Flughafen zu bleiben, da wegen 4 Stunden ein Hotelzimmer auch nicht wirklich genutzt werden kann (zieht man die Warte-, Fahr- und Abholzeiten vom Morgen mal ab). Wir haben also die Nacht auf einer gemütlichen Bank verbracht und die Verzehrgutscheine von Emirates ausgenützt und nochmals ein Grand Angus Menü beim goldenen M verspeist.

Schlafen war in der Flughafenhalle nicht wirklich möglich, es ging hauptsächlich darum die Beine hochzulegen und etwas auszuruhen. Als dann der ganze Passagiertross endlich versorgt war und etwas Ruhe eingekehrt ist, bin ich gegen 1.30 uhr morgens nochmals an den Schalter um mit dem Supervisor in aller Ruhe zu reden. Der hat mir unseren neuen Flugplan ausgedruckt und gleich mitgeteit, dass wir in Dubai bereits ein reserviertes Zimmer für uns hätten da wir den Anschluß dort natürlich nicht bekommen werden. Ich wollte dann wissen ob es möglich wäre, die restliche Nacht in der Emirates Lounge zu verbringen, aber die war leider zu. So blieb es halt bei der harten Bank. Dafür habe ich aber nochmals einen Verzehrgutschein erhalten für das Frühstück, da ich nicht mit ins Hotel bin. Sehr nett von ihm. 

Gegen 5 Uhr morgens sind wir dann von einer sehr energischen Dame von unserem Platz gescheucht worden, da wir auf einer Bank lagen die für Gehbehinderte Menschen reserviert war. Ok, man will ja keinen Ärger und sind deshalb umgezogen. Pünktlich um 7.00 Uhr waren wir dann beim Check-In und haben als erstes unsere Plätze wieder reserviert. Dort haben wir dann auch ein anderes deutsches Pärchen getroffen, die ebenfalls am Flughafen geblieben sind.Wir haben jetzt erfahren, dass der Flug nochmals um 2 Stunden verschoben wurde und wir erst gegen 12.00 Uhr mittags losfliegen sollten. 

Anschließend sind wir Frühstücken gegangen und haben uns einen Cappuccino und ein leckeres Mandelhörnchen gegönnt - auf Kosten vom Emirates. Anschließend habe ich einen sehr ruhigen Teil des Flughafen entdeckt, an dem nichts los war und das Licht auch nicht so hell. Dazu musste man in den ersten Stock. Also sind wird dort hingegangen und haben uns nochmals auf die dortigen Bänke gelegt - jetzt in einer ruhigen gemütlichen Umgebung. Hätten wir das mal ein paar Stunden früher gewusst....

Ok, jetzt ging es aber los. Nochmals die Ausreiseprozedur, nochmals Sicherheitscheck und dann rein ans Gate. Auf dem Weg ist uns dann noch aufgefallen, dass wir noch 30 NZD von Emirates hatten, die wir verbrauchen sollten (nur nichts verfallen lassen). Also haben wir kurzerhand am Flughafen noch etwas Süßwaren und Getränke für den Flug gekauft. Am Gate kam dann 2-3 mal eine Durchsage, dass sich der Abflug um jeweils etwa 10-15 Minuten verschiebt, weil das Catering noch nicht angeliefert wurde - das ganze Gate hat gebrüllt vor Lachen, v.a. nach das öfters durchgesagt wurde.

Irgendwann sind wir dann doch noch abgeflogen - mit 18 Stunden Verspätung. Dafür war der Flug nach Sydney relativ kurz (2,5h). Dort angekommen mussten wir alle aussteigen, obwohl wir mit dem gleichen Flieger weiter nach Dubai fliegen werden. Alles Handgepäck muss mit. Der Witz ist, dass man in Sydney nach dem Aussteigen gleich nochmals kontrolliert wird, dass man keine gefährlichen Gegenstände im Handgepäck hat (man hätte das ja im Flugzeug kaufen können). So wurden wir unsere Getränkeflaschen auch recht schnell wieder los, die wir in Auckland im Sicherheitsbereich noch gekauft hatten...

Nachdem wir durch die Kontrolle waren ging es direkt wieder ans Gate, wo das Einsteigen schon begonnen hatte und gleich saßen wir auch wieder auf unserem Platz, den wir 45 Minuten vorher verlassen hatten.

Es lagen nun 14 Stunden über Wasser vor uns. Ein laaaaanger Flug. Dafür hatten wir noch eine recht nette Aussicht über Australien - ein wirklich roter Kontinent. Dank des guten Entertainment-Programms von Emirates und einem leeren Sitz neben uns haben wir den Flug aber gut überstanden.

Ankunft in Dubai - geplant 20.00 Uhr, tatsächlich 23.00 Uhr. Dort alle 500 Passagiere wieder an den Emirates Schalter, wo nur 2 Personen Dienst hatten. Das hat gedauert. Irgendwann waren wir aber dran und wir haben unseren Voucher fürs Hotel erhalten. Hier habe ich dann gleich noch die Plätze am Notausgang für den Flug nach Frankfurt reserviert, da unsere ursprüngliche Reservierung ja keinen Bestand mehr hatte. Wenigstens habe ich die erhalten und so war ein angenehmer Weiterflug gesichert. Da das Hotel außerhalb des Flughafens lag musste wir alle in Dubai einreisen und das dauert..... Wieder Schlange stehen, Stempel holen etc.

Der Transfer ins Hotel kam dann gegen 1.00 Uhr morgens und hier haben wir auch einen der Backpacker wieder getroffen, der mit uns im Shuttle in Auckland war. So klein ist die Welt. Im Hotel waren wir gegen 2.30 Uhr morgens und die Abholung war auf 6.30 Uhr angekündigt. 4 Stunden! Aber der einzige Grund warum wir ins Hotel gegangen sind war die Tatsache, dass wir hier eine Dusche nehmen konnten, die wir jetzt dringend nötig hatten. Die 3 Stunden Schlaf waren dann auch schnell rum. 

Zum Frühstück gab es Buffet, allerdings nichts besonderes. Man ist auf Stundenreisende wie uns eingestellt und das merkt man auch. Das Hotel gehört Emirates (oder zumindest teilweise) und die Zimmer werden hier wohl immer nur für "gewisse" Stunden vermietet. Aber es war sauber und gemütlich, sofern man das für 4 Stunden sagen kann.

Am Flughafen haben wir wenigstens keine Koffer mehr einchecken müssen, denn die sind dort geblieben (wir haben nur das Handgepäck mitgenommen) und da wir unsere Board-Karten schon hatten war der Check-In auch entfallen. Wir konnten also direkt zur Sicherheitskontrolle. Der Flug ging pünktlich und so sind wir on-time in Frankfurt angekommen - mit 24 Stunden Verspätung. Um 15.41 Uhr sind wir totmüde durch unsere Wohnungstür gefallen. Insgesamt hatten wir jetzt eine Reisezeit von 60 Stunden und 50 Minuten hinter uns gebracht.

So etwas nennt man Erlebnisreise!