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18.2. - Dunedin

Der dritte Tag in Neuseeland war ein Reisetag. Auf der Fahrt von Christchurch nach Dunedin kommt man durch viele kleine Küstenorte, die alle ihren eigenen Charme haben. In Oamaru haben wir unser Auto im Ort abgestellt um zur dortigen Kolonie von blauen Pinguinen zu laufen. Das hat ca. 20 Minuten einfach gedauert. Dort angekommen haben wir festgestellt, dass man hätte auch fahren können. Pinguine haben wir dafür keine gesehen.

Weiter ging’s mit der Fahrt nach Dunedin wo wir um 17.00 Uhr angekommen waren. Dort haben wir versucht ein Motel zu finden. Alles ausgebucht, in der gesamten Stadt und im gesamten Umland war nicht mal mehr eine Besenkammer zu bekommen. Alle Versuche waren vergeblich. Die Studenten kamen aus den Sommerferien zurück und haben ihre Eltern mitgebracht, die dann alle Motels belegen – komische Sitte bei den Neuseeländern.

Das einzige Hotel das noch was frei hatte war ca. 1,5 Stunden Fahrtzeit entfernt. Wir haben uns dann dagegen entschieden und haben versucht, auf einer Halbinsel vor der Stadt etwas zu finden. War leider nicht möglich, sodass wir die Nacht sehr angenehm als Wildcamper in unserem Auto verbracht haben. Positiv an der Sache: Wir haben einen Sternenhimmel gesehen wie noch nie zuvor. Die Milchstrasse war so klar und deutlich zu erkennen und hat die ganzen Himmel hell erstrahlen lassen. Das negative Erlebnis war die unbequeme Schlafgelegenheit für mich (Nici passt da besser rein). Es wurde ziemlich kalt an den Füßen und irgendwann hat man einfach keine Lust mehr gehabt. Dafür war das die billigste Übernachtung unserer Reise.


19.2. - Dunedin und Fahrt zum Mount Cook

Der nächste Tag begann früh. Gegen 6.30 Uhr waren wir beide wach und ich wollte einfach nur wegfahren. Darum haben wir uns auf den Weg gemacht, um eine nahe gelegene Albatross-Kolonie aufzusuchen. Dort gab es auch ein Visitorcenter, das natürlich um diese Zeit noch geschlossen war. Also haben wir uns die Zeit damit vertrieben an einem kühlen Morgen an der Küste zu stehen und uns mit den Möwen um unsere letzten Muffins zu streiten. Die waren so frech, die sind direkt auf dem Auto gelandet als wir ankamen.

Um 8.30 Uhr öffnete das Visitorcenter und wir haben erst einmal eine Kaffee getrunken. Dann ging es weiter und auf der Fahrt kamen wir erneut an einer Pinguin-Kolonie vorbei. Dort sind wir rein gegangen. Der Eintritt hat mich fast umgehauen, wollten die doch umgerechnet 40 Euro für beide von mir haben. Mit großen Schmerzen hab ich meine Kreditkarte (die im Übrigen schon fast glüht) hin gehoben und dann ging es zu den Pinguinen. Die standen einfach mitten auf dem Weg rum oder haben sich gemütlich gesonnt. Auf jeden Fall haben die sich nicht weiter von uns stören lassen und wir sind bis auf ein paar Meter an sie ran gekommen. Dabei sind auch einige nette Bilder entstanden.

Zurück in der Stadt gab es dann noch Fish & Chips für mich und einen Burger vom goldenen M für Nici. Zu guter Letzt ging es dann noch über die steilste Strasse der Welt auf die Reise Richtung Mount Cook.

Nach der Nacht im Auto wollte ich auf jeden Fall ein Hotel sicher haben, also haben wir telefonisch ein 4 Sterne Hotel direkt am Mount Cook gebucht. Das war das letzte Zimmer das noch frei war und war erstaunlich günstig. Für nur 80 Euro haben wir sehr gut geschlafen. Die Alternative wäre eine weitere Nacht im Auto gewesen – da erscheinen 80 Euro als praktisch geschenkt.

Abendessen kostete 65 NZ$ pro Person als Buffet. Da haben wir unser eigenes Buffet im Zimmer aufgebaut: Salamibrot und Chips mit Salsadip für insgesamt ca. 5 Euro.

Da es sich bei der Gegend um Mount Cook um eine sehr schwach besiedelte Gegend handelt, sind wir nachts nochmals raus in die Steppe gefahren um die Sterne anzusehen. Wieder eine sehr helle Nacht aufgrund der vielen hellen und klaren Sterne, auch die Milchstraße zeigte sich wieder in voller Pracht.