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3.3.10 - Napier / Hawke's Bay

Jetzt ging unsere Fahrt Richtung Norden. Unser Ziel war die Hawke’s Bay, die mit dem Städtchen Napier zu einem netten Bummel an Promenaden einlädt. Der Weg dorthin führte über die State Highway 1 an der Küste entlang. Die Wege hier auf der Nordinsel sind komplett anders als auf der Südinsel. Hier ist man kaum alleine unterwegs und ständig kommt eine Ortschaft. Die Nordinsel ist deutlich dichter besiedelt und hat damit für mich den Abenteuer-Charme verloren. Hier findet man mehr Industrie und Ackerbau, während im Süden der Tourismus die Haupteinnahmequelle ist. Auf dem Weg nach Napier kommt man durch Hastings, einer nicht wirklich bedeutenden Stadt. Allerdings hatten wir dort einen Kontakt den wir besuchen wollten. Es handelte sich um einen Kollegen, der ebenfalls Modellbau betreibt und einen kleinen Laden dort hat. Da ich schon oft per email mit ihm Kontakt hatte wollte ich jetzt die Gelegenheit nutzen und ihn einmal persönlich treffen. Gesagt getan – und er hat ziemlich überrascht drein geschaut als wir plötzlich in seinem Laden standen. Er hat sich aber sehr über den Besuch gefreut, auch wenn er wenig Zeit für uns hatte – sein Angestellter hatte Urlaub und es war einiges los in dem Laden. Nach ca. einer halben Stunde haben wir uns dann wieder verabschiedet und sind weiter zu unserem Ziel gefahren. Dort haben wir erstmal in unserem „Fern Motel“ eingecheckt, das von einem Holländischen Paar bewirtschaftet wird, das vor 3 Jahren ausgewandert war. Es war recht sauber und gepflegt und man konnte es dort gut aushalten. Den Abend haben wir dann in der Stadt verbracht. Napier wurde in den 1920er Jahren durch ein Erdbeben stark zerstört. Der Wiederaufbau wurde dann im damals aktuellen Art-Deco Stil durchgeführt, der heute viele Touristen anlockt. Die Gebäude sind (ganz ähnlich wie Miami Beach) abends durch Neon-Röhren beleuchtet. Leider war absolut nichts mehr in der Stadt los und wir waren fast die einzigen Gäste. Die Saison ist hier wohl schon vorbei. Das Abendessen haben wir dann in einem asiatischen Restaurant eingenommen. War nicht schlecht, aber auch nicht mehr wert als nur eine kurze Erwähnung. Da in der Stadt tote Hose war gings nach dem Essen ins Hotel wo wir endlich mal wieder freies Internet hatten, das wir dann noch einige Zeit genutzt haben und weitere Hotel für die nächsten Tage zu suchen. So haben wir unseren nächsten Trip gebucht, denn am nächsten Tag soll Richtung Tongariro Nationalpark gehen, wo der Bekannte Schicksalsberg aus dem „Herr der Ringe“ steht.