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1.3.10 - Fährüberfahrt nach Wellington

Geplant war unsere Abfahrt in Muteka für 9 Uhr, da unsere Fähre um 14.25 Uhr ablegen sollte. Reichlich Zeit also (Fahrtzeit ca. 3 Stunden). Gegen halb 8 wurde ich dann aber sehr unsanft geweckt von einer fertig angezogenen und abfahrbereiten Nicole. Keine Ahnung warum wir so einen Stress machen mussten. Also sind wir gegen halb 9 dann losgefahren und haben auf der Strecke nichts angesehen (weil es nichts gab). Darum waren wir auch um 12 Uhr in Picton um dann zwei Stunden auf die Fähre zu warten (viel besser als etwas länger im Bett zu liegen). Die Zeit haben wir uns damit vertrieben diverse Souvenirshops anzusehen und dann im Dog&Frog Cafe Fish&Chips zu essen. Für nur 7 NZD gabs eine große Portion Fisch mit ausreichend Pommes und dazu ein Getränk – ein Schnäppchen. Dann gings zur Fähre wo wir uns gemäß den Anweisungen in Reihe 6 aufgestellt haben. Dort haben wir dann nochmals eine Stunde gewartet und schließlich durften wir auf die Fähre fahren. An Deck haben wir uns dann einen Platz in der Lounge gesichert. Die Fahrt dauert 3 Stunden und war nicht sonderlich aufregend. Bei Ankunft im Hafen hat uns dann unser Navi sicher durch Wellington geleitet und direkt in die Tiefgarage unseres Hotel Travelloge geführt. Wie sich herausstellte war das Hotel ein absoluter Volltreffer: für gerade 125 NZD für 2 Nächte inkl. Frühstück und Parken wohnen wir direkt im Zentrum in einem komplett neuen Hotel mit sauberer und moderner Einrichtung, einem riesigen Kingsize Bett und einem Bad, in dem sogar das Duschen Spaß macht. Super gemacht Thorsten, bin Stolz auf mich!

Das erste was Nici gemacht hat war alle Klamotten zu waschen, angefangen von den Socken und Unterwäsche bis hin zu meinen mit Schoko-Flecken gezierten Poloshirts. Das hat mir genug Zeit gegeben um die letzten 3-4 Tage in unser Reisetagebuch einzutragen.

Nachdem sich die Waschwut gelegt hat und die Hemden trocken geföhnt wurden gings dann in die City um nach was Essbarem zu suchen. Fündig wurden wir dann in „Sweet Mother’s Kitchen“ wo im stylischen 50er Jahre Restaurant allerlei Gutes vom Grill serviert wird – stilgetreu mit Petticoat und Glitzerschuhen. Ich hatte ein Porterhouse Steak mit Reis und Bohnen, Nici gegrillte Hühnerbrust mit Cajun Soße. Zum Appetit anregen gab es vorab Chicken-Wings mit Blue-Cheese-Dip. Mit Getränken haben wir ca. 40 Euro bezahlt. Nicht der sonstige 5 Euro Burger aber auch viel besser. Der Laden hat wirklich Stil und sollte unbedingt wieder besucht werden. Wer hier einen Platz zugewiesen bekommt gehört zu den Gewinnern des Abends.


2.3.10 - Wellington

Der Tag begann mit einem leckeren Frühstück (im Preis inbegriffen). Es gab Rührei und Speck, Hashbrowns mit Pilzsoße, Würstchen und noch mehr. Freilich gab es auch so gesundes Zeugs wie Früchte und Jogurt, aber bei dem vielen Rührei und Speck war da einfach kein Platz mehr. Anschließend gings zum Stadtspaziergang, der bei etwas bedecktem Himmel und starkem Wind keinen wirklichen Spaß gemacht hat. Trotzdem sind wir eisern die vom Lonely Planet vorgeschlagene Route abgelaufen und haben uns die Sehenswürdigkeiten von Wellington angesehen. Viel gibt es eigentlich nicht, außer dem Parlament und einem angeschlossenen Verwaltungsgebäude, das wir ein großer Bienenstock aussieht schaut man sich hauptsächlich Gebäude in der Innenstadt an, in denen eine Vielzahl an Läden untergebracht ist.

Interessant an Wellington ist auf jeden Fall das Nationalmuseum Te Papa, der Eintritt ist kostenlos. Dort haben wir aufgrund der nicht vorhandenen Sonne den ganzen Nachmittag verbracht und vieles interessante über Neuseeland erfahren. Dort ist z.B. der größte je gefangene Tintenfisch (Squid – keine Ahnung was das wirklich für ein Tier ist, sieht aber aus wie ein Oktopus oder so was) ausgestellt. Der lebt natürlich nicht mehr und liegt in einem großen Gefäß mit Flüssigkeit zum Konservieren. Das ganze Ding sieht aus wie die Aliens in Independence Day – man wartet gerade zu darauf dass der das Glas durchbricht und die Tentakel einen umschlingen – Würg! Leider war es nicht erlaubt Fotos zu machen, daher kein Bild hier. Weiter gabs viel über die Vögel und Wassertiere zu erfahren. In einer anderen Ausstellung drehte sich alles um Erdbeben und die tektonischen Vorkommnisse in Neuseeland. Hier wurde auch sehr anschaulich gezeigt, wie NZ einmal eins war und sich vor ca. 18.000 Jahren getrennt hat. In einer Ausstellung über die Maori wurde gezeigt, wie diese einst von den Südseeinseln nach NZ übersiedelten und wie die ersten Zusammentreffen mit den weißen Siedlern von statten gingen.

Den Abend haben wir dann damit verbracht ein Restaurant zu suchen, dass auch im Lonely Planet genannt wird. Leider konnten wir dies nicht auffinden und haben uns dann kurzerhand entschieden, wieder bei Sweet Mothers Kitchen einzulaufen. Natürlich war der Laden Rammelvoll und wir haben keinen Platz bekommen. Die Nette Kellnerin hat uns aber gleich wieder erkannt und wollte meine Telefonnummer haben, damit sie uns anrufen kann sobald was frei wird. Keine halbe Stunde später hatten wir einen Platz und haben erneut die Köstlichkeiten von Sweet Mother gespeist. Auf dem Weg ins Hotel habe ich dann noch einen Modellbauladen entdeckt, in den ich am nächsten Morgen nochmals kurz hineingehen wollte.


3.3.10 - Wellington

Die zweite Nacht in unserem First-Class Hotel war ebenfalls sehr erholsam und so machten wir uns wieder zu unserem Frühstück auf. Das Wetter hat sich über Nacht komplett gedreht und es war strahlender Sonnenschein bei schönen warmen Temperaturen. Also konnten wir unser Sightseeing-Programm vom Vortag wieder aufnehmen. Nach dem Check-Out im Hotel konnten wir noch weiterhin im Parkhaus bleiben. So sind wir zuerst zu dem Modellbau-Laden gegangen, der nur ein paar Blocks weiter war. Habe kurz reingeschaut und festgestellt, dass es mehr ein Spielzeugladen war und bin daher schnell wieder gegangen.

Jetzt ging es zur Cable-Car, einer der Attraktionen in Wellington. Sie führt hinauf zu einem Berg über der Stadt wo der Botanische Garten und das Observatorium stehen. Das Cable-Car ist etwas anders als in San Francisco, da hier inzwischen alles automatisch und computergesteuert ist. Im angeschlossenen Museum sieht man aber noch die alten Cable-Cars, die eigentlich genauso aussehen wir in San Francisco. Einziger Unterschied – diese CC fahren nur am Hang, deshalb sind sie eher wie eine Bergbahn gebaut (also alles schräg an den Hang angepasst). Nach einem ausgiebigen Besuch des Museums (Eintritt frei) sind wir wieder in die Stadt hinunter gefahren um mit dem Auto nun zu einem Aussichtspunkt hoch über der Stadt zu fahren. Dort habe ich einige nette Bilder gemacht, da das Wetter nun endlich auch nach Urlaub aussah.