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Alesund über Geiranger

Sonntag, 1.9.

Nach einer recht kalten Nacht fuhren wir früh morgens weiter Richtung Lom nachdem wir den höchsten Gebirgspass Nordeuropas in 1434m überquert hatten. Da die gesamte Landschaft ringsum jedoch auch so hoch liegt, ist man sich dessen nur bewusst wenn man die Hinweisschilder dazu liest. In Lom steht eine schöne Stabkirche im Zentrum, die uns aber nicht weiter interessierte. Wir setzten unseren Weg fort in Richtung Geiranger und bogen auf die FV15 ab. Nach einiger Zeit kann man einen kleinen Umweg fahren, der über die Gamle Strynefjellsvegen führt. Es handelt sich um eine kleine, teilweise sehr enge Route, die durch eine unwirkliche Landschaft führt. Vorbei an kleinen Seen und tollen Steilhängen mussten wir teilweise sehr genau unser Womo rangieren, um nicht von der Straße abzukommen. Vor allem dann eine Herausforderung, wenn Gegenverkehr kam, was glücklicherweise nicht allzu oft passierte.

Irgendwann gelangt man zu einer Kreuzung, an der man wieder auf die Straße nach Geiranger kommt, was wir auch getan haben.

Auf der Strecke nach Geiranger überquert man zunächst einen Pass, auf dem an einer Stelle eine Privatstraße zum Aussichtspunkt Dalsnibba abgeht. Von dort hat man angeblich einen tollen Blick auf den Geirangerfjord von oben. Das Wetter am heutigen Tag war leider nicht gut, ein Gemisch aus Nebel, Wolken und teilweise Regen, daher haben wir beschlossen die kostenpflichtige Fahrt nicht zu machen sondern sind auf unserer Straße direkt weitergefahren um kurze Zeit später zu einem kostenlosen Aussichtspunkt direkt über Geiranger zu kommen. Eigentlich wären wir hier gerne länger geblieben, aber der Wetterforecast war so schlecht für die folgenden Tage, dass wir einfach nur durch Geiranger durchgefahren und auf der anderen Seite des Tals die vielen Serpentinen wieder hinaufgefahren sind. Wir haben kurzfristig unsere Route umgeplant und sind weitergefahren nach Alesund. Leider war das Wetter dort noch schlechter als auf der Strecke und es hat in Strömen geregnet. Also haben wir unser Womo auf dem örtlichen Bobil geparkt (eine Art Parkplatz für Womos mit Stromanschluß und Duschen) und haben uns wasserfest angezogen um zu einer Stadtbesichtigung aufzubrechen. Unterwegs haben wir uns diverse Lokale angeschaut, aber aufgrund allgemeiner Unlust bei diesem Wetter etwas Außergewöhnliches zu machen haben wir uns entschlossen, selbst zu kochen und sind zurück zum Womo. Dort angekommen wollte Julia noch schnell duschen gehen, musste aber feststellen, dass in der Damen-Dusche ein verirrter „Camper“ war, der sich nicht davon abbringen ließ alles genau zu inspizieren. Gegen später hat sie mir ihren Spanner gezeigt, der nur ein Womo neben uns parkte.