HOMEIslandFranz. PolynesienKanadaNeuseelandNorwegenFjord & Fjell 2013Kiel - KristiansandKjeragPreikestolenWasserfälle HordalandBergenAurlandsfjelletNigardsbreenAlesundGeirangerfjordMoldeAtlanterhavsveienOsloLofoten 2013Troms-Finnmark 2012USAKontakt / ImpressumFotografie

Übernachtung am Geirangerfjord

Montag 2.9.

Nach einer durchregneten Nacht ist es am nächsten Morgen sehr viel freundlicher geworden und sogar die Sonne kam wieder raus. Wir haben uns dann zu einem Stadtspaziergang aufgemacht, den wir am Vorabend wegen Regen und schlechter Stimmung unterbrochen haben. Alesund ist eine recht nette Stadt, die aber für uns nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten hatte. So sind wir zurück nach Geiranger gefahren, da dort das Wetter ebenfalls besser sein sollte, wenn man den Live-Cams glauben darf. Wir haben uns entschlossen nach Hellesylt zu fahren, um von dort mit der Fähre durch den Geirangerfjord zu kommen, anstelle der gleichen Straße wie am Vortag zurückzufahren.

Das Wetter wurde immer besser und als wir in der Gegend um Hellesylt ankamen begrüßte uns strahlender Sonnenschein über dem Fjord. Auf einem Aussichtspunkt über der Stadt sind tolle Bilder vom Fjord entstanden, die es sogar in meinen Kalender geschafft haben. Beim Ausparken des Womos aus einem Stellplatz passierte es dann und durch lauter Ungeschick und Hektik (man muss ja die Fähre erreichen) habe ich das Womo hinten rechts gegen ein Geländer gesetzt. Die Rücklichter waren beschädigt. Super! Voller Frust wegen der eigenen Dummheit sind wir runter in den Ort gefahren, wo wir dann aufgrund des bereits gültigen Winterfahrplanes noch eine Stunde auf die nächste Fähre warten mussten. Wir haben uns dann ein Frust-Eis für 4 Euro gegönnt und dieses am schönen Fjord genossen.

Je länger wir auf die Fähre warten mussten desto mehr Fahrzeuge sammelten sich hinter uns an. Das war aber nicht das Problem, sondern vielmehr dass sich immer mehr Wolken über dem Fjord gesammelt haben und sich wie eine Wand in unsere Richtung schoben. Als die Fähre dann endlich ankam war es wieder typischerweise so, dass die Sonne weg, die Wolken dafür da waren. Die teure Fährfahrt mussten wir also wieder einmal bei Schmuddelwetter antreten.

Die Überfahrt nach Geiranger dauert ca. 1 Stunde und man bekommt dabei viele Informationen über die Bauernhöfe im Fjord, wem sie gehörten und wann sie verlassen wurden und aus welchem Grund. Trotz des Wetters haben wir die Fahrt sehr genossen. Angekommen in Geiranger haben wir uns wieder den Berg hinauf geschraubt um zu den beiden Aussichtspunkten zu gelangen, die wir bereits am Vortag besichtigt hatten. Ich wollte gerne dort übernachten und wir haben uns für den etwas tiefer liegenden Parkplatz entschieden. Dieser war deutlich gerader, weniger überlaufen als der obere (jeder stoppt sofort am ersten Parkplatz und am zweiten hält man dann nicht mehr an…) und er hatte ein brauchbares Klohäuschen stehen. An diesem Parkplatz befindet sich auch ein Aussichtspunkt mit einem kleinen Holzthron direkt über Geiranger mit einem tollen Blick auf das gesamte Umland. Dort haben wir uns zum Abendessen eingedeckt und den vermutlich herrlichsten Blick auf unserer ganzen Reise zum Abendessen genossen. Frische Steaks, Salat und dazu ein leckeres Zitrus-Bier – und das bei dem Ausblick!

Gegen später ist ein VW Bus mit einer französischen Hippie-Familie angekommen, die sich direkt neben uns breit gemacht haben, was mir nicht sonderlich gefallen hat, war doch genug Platz da auch etwas Abstand zu lassen.

Es hat sich aber von selber gelöst, da wenig später einige Spanische Jugendliche ankamen, die ebenfalls hier übernachten wollten und durch ihren Radau die französischen Hippies in die Flucht getrieben haben. Trotz dass die Spanier ziemlich viel Krach gemacht haben und scheinbar unorganisiert ihre Zelte aufgebaut haben, war unser Abend noch sehr schön und wir schliefen gut.