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Molde

Dienstag 3.9.

Wir sind gegen 8 Uhr aufgewacht und wollten den Tag ruhig angehen lassen. Beim Blick aus dem Fenster ist mir aufgefallen, dass recht viele Leute sich zu unserem Klohäuschen begeben und auf der Straße zu sehen sind.

Nachdem ich das Womo verlassen hatte ging mein Blick nach oben. Dort standen inzwischen 8 Reisebusse, die scharenweise Touristen zum Aussichtspunkt gebracht hatten. Ein Blick in den Fjord zeigte auch woher sie kamen – Ein Costa-Schiff lag vor Anker und Beiboote setzten ohne Unterbrechung fotogeile Touristen über, die den einmaligen Blick von unserem „Esszimmer“ aus erleben wollten. Wahnsinn! Einer der vielen Touristen gab uns den Tipp dass es hinter dem Klohäuschen einen Weg geben muss, auf dem man zu einer „Bergzunge“ gelangt. In Wirklichkeit ist es ein kleiner Bergvorsprung, der jedoch mit dem Fjord im Hintergrund ein tolles Motiv bietet, sofern man sich traut in zu betreten.

Das schönste am Morgen ist immer unser frischer Nespresso, den wir dank unseres mobilen Stromerzeugers immer frisch direkt vor dem Womo zubereiten können. Auch an diesem Morgen hat er für neidische Blicke bei den noch anwesenden Spaniern gesorgt, die auf Instantkaffee oder noch schlimmeres zurückgreifen müssen. Mit einer frischen Tasse Ristretto haben wir uns dann auf unsere Bank gesetzt und den Morgen über dem Fjord genossen, bevor wir zur Weiterfahrt nach Molde aufbrachen.

Bei der Durchfahrt von Geiranger haben wir einen kurzen Stopp am Hotel Union gemacht, um dort die sanitären Einrichtungen im Restaurant zu nutzen. Sehr sauber und sehr angenehm so ein Hotel – eben doch was anderes als die öffentlichen Toiletten auf den Rastplätzen. Kann man nur weiterempfehlen…

Auf unserem Weg nach Molde müssen wir über die Trollstigen bei Andalsness, die aber in dichtem Nebel gehüllt waren, was der Gegend etwas gespenstisches verlieh. Trotzdem haben wir versucht, von der Aussichtsplattform etwas Schönes zu erkennen, was aber nicht einfach war. So haben wir unsere Fahrt recht schnell wieder fortgesetzt. Gegen 15 Uhr erreichten wir Molde, wo wir eine Freundin besuchen wollten, die vor einiger Zeit von Deutschland dorthin ausgewandert ist. So parkten wir unser Womo direkt in einer kleinen Familiensiedlung, was bei den Kindern für entsprechendes Aufsehen gesorgt hat.

In der Zwischenzeit hat sich bei mir eine kräftige Erkältung aufgebaut, die ich mir vermutlich in der kalten Nacht auf dem Sognefjellet eingefangen habe. Es ging mir teilweise so übel, dass ich auch den 2h Spaziergang auf einen kleinen Hügel über der Stadt ausgelassen habe. Motiviert hat sich Julia aber mit Ines auf die kurze Wanderung begeben und sich stolz ins Gipfelbuch eingetragen.

Beim gemeinsamen Abendessen in ihrer Wohnung tauschten wir uns über schöne Erfahrungen in Norwegen aus und wir bekamen noch einige Tipps für die weiteren Tage (einfach weiterlesen).

Da Ines am nächsten Tag schon früh zur Arbeit musste, fand die große Verabschiedung schon am Abend statt. Übernachtet haben wir an diesem Tag auf einem öffentlichen Parkplatz in der Siedlung.