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Tag 1 - Anreise über Tromsö

Die Anreise von Stuttgart aus dauert leider recht lange. Der erste Flug brachte mich um 6:20 von Stuttgart abgehend bis Kopenhagen, wo ein ca. 2 stündiger Zwischenaufenthalt aufgrund des guten Flugpreises leider in Kauf genommen werden musste. Der Flughafen CPH ist aber ein sehr schöner und modern gestalteter Flughafen mit tollen Shoppinggelegenheiten, die ich zwar nicht nutze aber denn die Wartezeit schön gestalten als z.B. in Warschau.

Es ging dann gegen 10:20 Uhr weiter nach Oslo. Diese Verbindung kenn ich inzwischen sehr gut, sodass ich auch auf die kostenpflichtigen Services an Bord mit selbst gemachtem Frühstück vorbereitet war.

In Oslo selbst war dann ein Aufenthalt von 1,5 Stunden geplant, bis es gegen 13:30 denn endlich mit einem Direktflugweiter ging nach Tromsö. Der Flug führte uns über sonnenüberflutete, verschneite Gebirgsgipfel, die wieder sehr schön anzusehen war. Kurz vor der Landung verdunkelte sich wieder der Himmel und (genau wie vor einem Jahr an gleicher Stelle) wurde auch meine Stimmung etwas dunkler. Erwartete mich etwa wieder eine Woche voller Wolken und Regen?

In Tromsö angekommen ging die Übernahme des Mietwagens wieder zügig von der Hand. Gebucht bei einem Billig-Portal im Internet und verwiesen an Europcar konnte ich nach 1 Unterschrift meinen neuen Golf mit Vollausstattung übernehmen. Los gings erstmal zum Einkaufen - Verpflegung ist teuer in Norwegen. Darum plante ich eine Selbstversorgung über die gesamte Woche ein.

Die erste Nacht verbrachte ich in Tromsö mit der Hoffnung, dort ein paar schöne Polarlicht einzufangen. Immerhin ist Tromsö ja das Mekka der Polarlichtjäger. Dem wurde aber durch die dichter werdende Wolkendecke jede Hoffnung entzogen.

Kurzerhand setzte ich mich ins Auto und bin die gleiche Strecke bis hinter die finnische Grenze gefahren, die ich von letztem Jahr bereits kannte. Ca. 3 Stunden Fahrt bis ins Hinterland um den Wolken zu entgehen. Und tatsächlich, an der Grenze zu Finnland plötzlich wieder wolkenfreier Himmel. So frei, dass etwas später auch die Tourbusse aus Tromsö dort ankamen um die Scharen an Touristen "ins Licht zu führen".

Es war saukalt in dieser Nacht und das Thermometer zeigte frostige -22°C an. So kalt, dass meine Kamera nach nur ein paar Aufnahmen zu spinnen anfing und nur noch Fehlermeldungen produzierte. Ich hatte zwar eine Ersatzkamera dabei, aber diese lag im Hotel. Frustriert habe ich erst mal im Internet nachgeschaut, was diese Meldung zu bedeuten hat, worauf aber keine eindeutigen Antworten gefunden werden konnte.

Leider war die Aktivität an diesem Abend sehr überschaubar, so dass neben ein paar grünen Strichen und Bereichen nicht viel am Himmel zu sehen war.

Nach ca. 2 Stunden in der Kälte habe ich meine Zelte dann abgebrochen und mich auf den Heimweg nach Tromsö gemacht, von wo aus ich am nächsten Morgen Richtung Lofoten starten wollte.