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Reiseplan

21.12.  -  Fahrt nach Clearwater, Florida
22.12.  -  Aufenthalt Clearwate
23.12.  -  Aufenthalt Clearwater
24.12.  -  Aufenthalt Clearwater
25.12.  -  Weiterfahrt nach Florida City
26.12.  -  Everglades und Weiterfahrt auf die Florida Keys
27.12.  -  Key West und Basketball in Miami
28.12.  -  Stadtbesichtigung Miami
29.12.  -  Miami Seaquarium
30.12.  -  Weiterfahrt nach Orlando
31.12.  -  Universal Studios Orlando
01.01.  -  Nasa Hall of Fame + Island of Adventure Orlando
02.01.  -  Nasa Space Center + Rückfahrt Greenville

22. Dezember

Unser Urlaub begann am Samstag um ca. 3.30 Uhr in der Nacht mit einem spartanischen Frühstück, bei dem die Reste die noch im Kühlschrank lagen verbraucht werden mussten. War aber kein Problem, haben alles wegbekommen. Nach langer Autoladeprozedur haben wir dann gegen 4.30 Uhr endlich Greenville verlassen. Am ersten Tag wollten wir bis Clearwater an Floridas Golfküste kommen, was eine Autofahrt von ca. 10 Stunden bedeutete. Zur frühen Stunde war die Autobahn noch recht leer, also war gemütliches fahren bei gelegentlichen Gähnanfällen angesagt. Bis Atlanta brauchten wir auch nur ca. 2,5 Stunden, was guter Durchschnitt war. Von da an ging es auf der Interstate 75 einfach nur noch Richtung Süden (diese Strasse führt von Canada bis nach Miami). Ca. 4 Stunden später, also gegen 10.00 Uhr kamen wir dann an der Grenze von Georgia nach Florida an und haben im Welcome Center erst mal Pause gemacht und uns einen originalen floridianischen Orangensaft gegönnt (der war umsonst). Dort haben wir auch kräftig Couponhefte gesammelt, die wir später noch gebrauchen konnten (da gibt's dann Rabatt auf Eintritte oder Hotels). Die Weiterfahrt war dann entspannender, denn von hier ab durfte dann Nicole mal ans Steuer (na ja, eigentlich war's dann doch ziemlich nervenaufreibend, aber wir haben es beide überlebt). Gegen 14.00 Uhr sind wir dann in Clearwater angekommen und haben uns auf die Suche nach unserem Hotel gemacht, das wir erstaunlicherweise recht schnell gefunden haben. Ich hatte das Holiday Inn schon von zuhause vorgebucht und einen Super-Spar-Preis von nur $ 49,-- / Nacht bekommen. Dass das saugünstig war wurde uns recht schnell bewusst. Alles total sauber und nett eingerichtet, kostenlos Internet und Telefongespräche. Großes Bad und Zimmer mit King Size Bett und Blick auf Pool. Ein echtes Schnäppchen.

In Clearwater sind wir dann zum Badeurlaub 3 Tage geblieben, wobei wir am ersten Tag einen Strand in der Stadt ausprobiert haben, der sich Treasure Island (Schatzinsel) nennt. Einen Schatz haben wir dort nicht gefunden, dafür aber einen dort gelassen (in den Parkuhren an der Strandpromenade). Der Strand besteht eigentlich nur aus Muscheln, kaum aus Sand. Trotzdem war der Boden sehr weich und man konnte sehr gut darauf laufen. Dort findet man nicht nur die "normalen" Mallorca-Muscheln sondern richtige Karibikmuscheln in allen Farben. Hier haben wir auch fleißig eingesammelt und dabei auch schöne Muscheln mit lebendem Inhalt gefunden. Die haben wir natürlich wieder ins Meer geworfen. Die Tüte mit den Sammelstücken haben wir dann im Kofferraum verstaut, der jetzt immer noch nach Fisch stinkt. So ne Sauerei.

Am nächsten Tag sind wir dann in einen Nationalpark außerhalb der Stadt gefahren und hatten dort einen fast karibischen Traumstrand für uns ganz alleine. Weißer, feiner Sand und Palmen im Hintergrund, nur ein paar Möwen und Pelikane um uns rum. Da haben wir den ganzen Tag verbracht und ordentlich in der Sonne gebraten. Das Parken war auch umsonst. Das Wasser war auch so, wie man es aus dem Fernsehen kennt - kristallblau und flach. Nur etwas frisch, aber es ist ja immerhin auch Dezember. Abends sind wir dann zu einem Mexikaner gegangen, der direkt an unserem Hotel lag. Das Essen war so gut und so viel, dass wir gar nicht aufstehen und die paar Meter zum Hotel laufen konnten. Also sind wir einfach so lange sitzen geblieben, bis wir uns dann wieder weiterkugeln konnten. Eigentlich wollten wir ja an Heiligabend essen gehen, aber das konnten wir dann einfach nicht mehr machen, weil wir sogar am nächsten Tag immer noch so gestopft voll waren, dass wir uns dann lieber einen gemütlichen Abend gemacht und die Fernsehübertragungen von Weihnachtsfeiern angeschaut haben. Am 24. hat es eh geregnet und wir hatten keinen so schönen Tag. Dann sind wir statt zum Strand einfach in die Mall gefahren und haben uns dort den ganzen Tag rumgetrieben. War auch ganz nett - und teuer...

25. Dezember

Am 25.12. sind wir dann von Clearwater nach Florida City weitergefahren, wo der Eingang zum Everglades Nationalpark liegt. Der Weg dorthin führte an der Westküste entlang über Ft. Myers und Naples und dann rüber nach Osten auf der "Alligator Alley" mitten durch die Everglades, vorbei an lauernden Störchen, kreisenden Pelikanen und dösenden Alligatoren, die hier einfach so am Weg rumliegen und in der Sonne braten. In Florida City angekommen machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft, da ich hier nichts vorgebucht hatte. Nach einiger Sucherei bekamen wir dann mit Hilfe eines unser Coupons aus dem Welcome Center ein Zimmer im Comfort Inn für $42,99, was ganz ok war. Allerdings wollten die dann für die nächste Nacht schon $89,99, da angeblich die Saison da anfangen würden. Also haben wir natürlich nur für eine Nacht gebucht und haben dann den nächsten Abend einfach auf uns zukommen lassen.

26. Dezember

Der 26.12. gehörte dann komplett den Everglades. Wir sind in den Park hineingefahren und haben einige Trails dort abgelaufen, die von den Ranchern empfohlen wurden. Dort haben wir sehr viele Tiere gesehen, von harmlosen Spatzen bis gefräßige Alligatoren. Die sind aber nicht wie im Zoo hinter Gittern, sondern liegen halt so am Weg rum und schauen dich beim Vorbeigehen an. Normalerweise tun die aber nichts (wurde uns zumindest gesagt). Keine Berührungsängste dagegen hatten die Mosquitos, die uns näher kamen als uns lieb war. Eigentlich hatten wir keine Probleme damit, aber auf einem Trail durch einen Waldsumpf hat es und dann kräftig erwischt und wir mussten schnell wieder umdrehen weil wir sonst von den Viechern noch aufgefressen worden wären. Da wir leider keine Bootstour mehr bekommen haben, sind wir eine Weile am einzigen Hafen in dem Gebiet gesessen und haben Couponhefte angeschaut, wo es billige Hotels auf den Florida Keys gibt. Gefunden haben wir einige und auch dort angerufen. Aber keiner wollte die Coupons akzeptieren, da gerade die Saison angefangen hat. Bis auf einen, der hat gemeint er gibt uns das Zimmer für $79.99, was etwas mehr war als angegeben aber immer noch weniger als bei allen anderen. Also sind wir dann Richtung Süden auf die Keys aufgebrochen. War noch ein langer Weg, der eigentlich auf der Karte ziemlich kurz aussieht. Auf dem Weg zum dem Motel, mit dem wir telefoniert hatten haben wir bei einigen anderen Motels angefragt, was bei denen die Zimmer so kosten. Die letzten Bruchbuden wollten dort an die $100 für eine Nacht haben, was wir aber dann dankend abgelehnt hatten. In dem Motel angekommen stellten wir fest, dass wir es doch zum Couponpreis von $69 bekommen, was uns natürlich gefreut hat. Die hatten sogar einen Privatstrand mit Liegen und Hängematten zwischen den Palmen. Die Zimmer waren dann auch echt komfortabel und neu und v.a. sauber, was nicht sehr oft vorkommt. Diesen Aufenthalt haben wir sehr genossen, auch weil er relativ günstig war.

27. Dezember

Der nächste Morgen begann ohne Frühstück, weil das nicht dabei war. Wir wollten auch nichts kaufen, also sind wir einfach weiter nach Key West gefahren und haben dann dort 3 Stunden verbracht und die Stadt angesehen, was viel zu kurz war weil es dort sehr angenehm warm und schön war. Leider hatten wir keine Zeit länger zu bleiben, da wir am Abend in Miami sein mussten um das Basketballspiel Miami gegen Boston zu sehen, für das ich schon Karten gekauft hatte. Also ging es gegen 3.00 Uhr schon wieder zurück Richtung Norden mit Ziel Miami. Das Spiel war dann auch nichts besonderes, aber das Drumherum ist bei den Amis eh viel wichtiger als alles andere, darum hatten die eben mehr Show als Spiel. War trotzdem ganz nett und die Karten haben auch nur $15,00 gekostet, was ziemlich günstig ist. Unser Hotel lag mitten in Downtown, nur ein paar Blocks von der Arena entfernt, darum sind wir mit dem Metro-Mover gefahren, so eine U-Bahn über der Strasse, die auf Stelzen durch ganz Miami Downtown fährt. Das beste war, dass es umsonst war.

Miami hat mehr zu bieten als man in 3 Tagen ansehen kann, darum haben wir uns auf die Gebiete South Beach, Downtown und Key Biscane beschränkt. Den zweiten Tag haben wir in South Beach verbracht, dem turbulenten Viertel von Miami wo es so richtig abgeht. Dort steht auch das Haus von Versace, der vor einigen Jahr dort erschossen worden ist. Dort haben wir uns eine Stunde an den berühmten Miami Beach gelegt und etwas die Sonne genossen, die hier für immerhin 80°F gesorgt hatte. Abends sind wir dann in ein weiteres Partyviertel gefahren wo wir dann einen Burger in einem 50-er Jahre Schuppen gegessen haben.

Am nächsten Tag sind wir in das Miami Seaquarium gefahren, wo ich uns $5,- Parkgebühr gespart habe, indem ich bei der benachbarten Uni geparkt habe. Ein anderer Besucher kam dann kurz nach mir auf den Parkplatz und hat gemeint, das sei absolut richtig hier zu parken, sie machen das immer und das ist in Ordnung weil die Uni sich nicht an den Parkplätzen bereichern will. Dafür haben wir dann eine Pizza für $17,- gegessen. Der anschließende Ausflug nach Key Biscane hat sich nicht gelohnt, da die Wohngegenden der Reichen und Schönen alle abgeschlossen sind und die Strände Eintritt kosten. Also sind wir wieder zurück ins Hotel, das übrigens einen Parkplatz hatte, für den man $15,- pro Nacht bezahlen musste. Das war auch die einzige Sorge der Rezeptionistin beim Check-In, wie ich für den Parkservice bezahle. Wenigstens musste man nicht selber parken sondern hat einfach den Schlüssel abgegeben und die haben dann für einen geparkt.

30. Dezember

Tags darauf wollten wir dann mal eben schnell nach Cape Canaveral weiterfahren und die Nasa besuchen und von dort weiter nach Orlando fahren. War aber nichts. Die Fahrt hat über 4 Stunden gedauert und dann war die Zeit zu kurz um das teure Ticket von $26,- noch ausnutzen zu können, da auch alles sehr überlaufen und voll war. Also sind wir direkt nach Orlando gefahren wo wir dann nachmittags im Hotel eingecheckt haben und dann weiter in die größe Mall Floridas gefahren sind (und wieder viel Geld ausgegeben haben). Abends waren wir dann wieder im "Golden Coral" essen, das wir schon aus Clearwater kannten. Dort gibt es ein All-you-can-eat-Dinner-Buffet mit Steaks, Chicken, Fisch und allen möglichen Beilagen, Salaten und Nachtisch für gerade mal $10,- und Getränke sind auch noch dabei.

31. Dezember

Der 31.12. war dann der Tag der Themenparks. Wir haben uns auf die Universal Studios geeinigt, wo wir dann auch hingefahren sind. Der Park war ganz nett - und teuer. Der Eintritt war schon $50,- für jeden von uns. Dafür hatten wir den ganzen Tag viel Spaß und haben jeden Attraktion gefahren und jede Show angesehen. Leider gab es dort nicht die erhofften Informationen, wie man einen Film dreht, sondern der Park war einfach auf Amis ausgelegt, die eben etwas Spaß wollen und so tun als ob das jetzt total echt wäre, wenn die in einer U-Bahn sitzen und ein Erdbeben losgeht und ein Tanklaster durch die Decke fällt. Eben ganz nett aber nichts besonderes. Das Highlight war sicher mein Auftritt als Jimmy Neutron in den Nickelodeon-Studios, wo ich bei einer Show mitspielen musste und mich dabei als eine Comicfigur verkleidet hatte.

Für den Abend war Regen angesagt. Nachmittags konnte man dann bereits überall Stände mit Regenponchos finden, die morgens noch nicht da waren. Der Verkaufsboom setzte dann aber ein, als es tatsächlich zu Regnen begann. Wir haben uns darauf geeinigt keinen Poncho zu kaufen und eine Weile zu warten da das schon wieder nachlassen wird. Tat's aber nicht. Unsere Versuche von Bude zu Bude zu rennen erwies sich als aussichtslos, da der Regen zu stark war. Also haben wir halt doch Ponchos gekauft. Und wie beschissen die aussahen - nur ein blauer Plastiksack, zum Preis von $6,- fast ein Schnäppchen. Wir haben uns dann Richtung Silvester-Platz geschleppt, wo die große Party steigen sollte. War aber kaum noch jemand da. Auch die Restaurants waren ziemlich leer. Also sind wir in eines reingesessen und haben jeder eine Burgfer für $6.- verdrückt, der bei Mc Donald's nicht schlechter sein konnte. Gegen 23.00 Uhr kam dann ne Durchsage, dass das Feuerwerk nicht stattfinden kann, wird aber auf einen Tag später verschoben. Wer das sehen will kann für morgen eine Freikarte bekommen, die wir dann auch genommen haben. Auf unsere Bitte hin wurde die Karte dann für den anderen Universal Park ausgestellt (Island of Adventure), der neben den Studios lag. So konnten wir also Nachmittags nochmals kostenlos in den anderen Park.

1. Januar

Davor ging es aber vormittags nach Cape Canaveral zur Nasa, wo wir uns ausführlich über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Eintrittskarten beraten ließen und schließlich das 2-Tages-Ticket für $31,- kauften, da man hier auch die Hall of Fame mit besichtigen konnte. Dort waren einige Simulatoren aufgestellt, die ich natürlich alle gefahren bin. Nicole habe ich nur in einen hineinbekommen, dann hatte sie schon genug. Das Ding sah aus wie ein normaler Simulator wie man ihn von Jahrmärkten und Messen kennt. Allerdings wurden wir hineingeschnallt wie in eine Achterbahn. Es wurde nämlich ein Shuttle-Start und -Landung simuliert und hier ging es dann ordentlich turbulent zu mit Start über Kopf und trudeln durch einen Hurrikan. Der beste Simulator allerdings war die Zentrifuge, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Der Tester wird in einer Kabine im Kreis gedreht und die Geschwindigkeit dabei ständig erhöht. So entsteht der Eindruck einer zunehmenden Kraft, die einen nach "hinten" in den Sitz drückt. Das dazu ablaufende Programm im Monitor zeigte einen Flug mit einem Kampfjet, in dessen Cockpit man sitzt und hier nun die Beschleunigung und die Steuerung real miterleben kann. Die Kraft betrug 4G. Das Museum dazu war auch recht interessant, aber im wesentlich ähnlich dem in Huntsville, wo ich ja schon im November war.

Nachmittags ging es also dann wieder zurück nach Orlando in den anderen Park, für den wir ja nun Freikarten hatten. Der war wesentlich interessanter als die Studios, da dort die richtigen Achterbahnen für mich standen. Die musste ich aber leider alleine fahren, wenigstens in einen Kinderzug habe ich Nicole hineinbekommen. Das Feuerwerk war auch toll, allerdings hatten wir nur die Hälfte mitbekommen weil wir so lange an einer Attraktion angestanden waren.

Die Nacht verbrachten wir dann wieder in Cape Canaveral, um am nächsten Morgen früher am Space Center zu sein.

2. Januar

Als wir dort angekommen waren, haben wir uns auch gleich an der Bustour angestellt, da um diese Zeit noch nichts los war. Der Bus brachte uns zu einem Observationspunkt mitten auf dem Gelände, von wo man verschieden Startrampen sowie die "Werkstatt" sehen konnte, wo die Antriebsraketen mit den Shuttles zusammengesetzt werden. Da am 16. Januar das Shuttle Columbia zur ISS starten soll, hatten wir Glück und konnten das Gefährt auf der Startrampe sehen, schon fast fertig zum Abschuss. Eigentlich würde ich ja gerne in 2 Wochen nochmals hinfahren um mir den Start anzusehen, aber die Strecke ist halt doch ziemlich weit. Nach unzähligen Fotos (kostet bei einer Digitalkamera ja nichts) ging's dann weiter zum Apollo-Gebäude, in dem eine Saturn V mit Mondlandefähre aufgebaut war. In einem Theatersaal wurde dann auf amerikanische Art die Mondlandung nachgespielt. Wirklich interessant war das nicht unbedingt, aber  ganz nett. An dem ganzen Tag habe ich aber nur einmal den Namen Wernher von Braun gehört, der ja eigentlich die Mondlandung erst ermöglicht hat. Aber da das ein Deutscher war passt der eben nicht ins amerikanische Bild mit seinen Raumfahrpionieren (in Huntsville dagegen war von Braun an fast jeder Tafel erwähnt und sogar sein komplettes Büro dort ausgestellt).

 

Als uns der Bus zurück zum Visitor Center gebracht hatte, setzten wir uns ins IMAX-Kino und haben uns einen Film angeschaut und den überschwänglichen Patriotismus über uns ergehen lassen. Die zweite Attraktion für die wir angestanden sind war ein Reinfall. Es nannte sich "Mad Mission to Mars - 3D Reise zum Mars. War aber eine total Kindershow mit überhaupt nicht lustigen Studenten, die versucht haben die Kinder mit Sesamstraßenhumor zu beeindrucken. Schade um die Zeit. Denn nach dieser "Reise" mussten wir leider aufbrechen, da wir komplett heimfahren wollten und der Weg ca. 8 Stunden in Anspruch nahm. Also sind wir gegen 16.45 Uhr in Cape Canaveral aufgebrochen und waren dann gegen 1.15 Uhr Nachts zu hause, nachdem wir noch einen Tankstopp für das Auto und für uns gemacht haben (Mc Donald's). Da Nicole 6 von den 8 Stunden gefahren ist, war die Fahrt recht gemütlich für mich und darum habe ich auch die Hälfte davon verschlafen, aber egal, war eh dunkel.

Auf jeden Fall sind wir dann wieder gut zu Hause angekommen und haben doch kein Rad verloren, wie ich auf der Hinfahrt schon gedacht habe weil das Radlager an einem Rad so kaputt ist, dass das Armaturenbrett wackelt wie Pferdeschwanz. Aber wir haben es geschafft und sind mit unserem Ford Taurus Baujahr '94 satte 2.913 Meilen gefahren, was in Kilometer ausgedrückt 4.660 macht, also ca. 5 mal durch Deutschland von Flensburg bis München. Dieser Urlaub war es aber wert diesen Weg zu fahren.