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Grand Canyon Nationalpark

Am Parkeingang Desert View war schon großes Gedränge. Am Ausflugsziel Nr. 1 war mal wieder die Hölle los, trotz der ruhigeren Jahreszeit.

Im Winter ist nur der South Rim geöffnet. Die erste Station war Dessert View, der östlichste Aussichtspunkt des Canyon, von dem aus man weit hinunter sieht. Aber auch die angrenzende Prärie ist von hier gut zu überblicken, weshalb auch der Name für diesen Punkt so gewählt wurde.

Der Grand Canyon kann nur auf einem kleinen Stück entlang der Strecke betrachetet werden. Wer tiefer in die Materie einsteigen will, muss einen Abstieg in den Canyon einplanen und kann dort diverse Touren unternehmen. Diese Zeit hatten wir jedoch nicht, außerdem war das Wetter nicht gerade einladend für eine mehrstündigen Wanderung an der Canyonwand hinunter.

Entlang der Strecke liegen einige View-Points, die aber alle im Wesentlichen das gleiche zeigen - den Grand Canyon.

Im Nationalpark ist ein richtiges Dorf entstanden, mit 5 oder 6 Hotels, einem Supermarkt, Postamt, Visitor Center, Cafe und Restaurants. Die Aussage im Visitor Center, dass am nächsten Tag die Sicht besser sein würde hat uns in eine Lodge im Park getrieben um einen Tag länger hier zu bleiben.

Am Abend hatten wir richtig gut (aber auch nicht ganz billig) gegessen. Nicole hatte ein Steak und ich Fajitas.


12. Tag

Der nächste Tag begann sehr sehr früh morgens. Da wir den Sonnenaufgang erleben wollten haben wir den Wecker auf halb 6 gestellt. Als er klingelte sind wir aber liegengeblieben. Erst kurz nach 6 konnten wir uns dann doch noch aufraffen, haben uns schnell was warmes angezogen (ziemlich kalt um die Uhrzeit) und sind dann soweit wie möglich nach Osten gefahren, um möglichst wenige Felsvorsprünge und Berge im Weg zu haben.

Das Schauspiel war nicht ganz so beeindruckend wie wir uns das vorgestellt haben. Vielleicht lag es daran, dass nur ein winziger Streifen wolkenfrei war. Der hat dann das Sonnenlicht wie ein Strahl durch den Canyon geführt.

Als die Sonne dann endgültig wieder hinter den Wolken verschwunden war, sind wir wieder zurück ins Bett um nochmals 2 Stunden zu schlafen.

Frisch ausgeruht und geduscht haben wir dann am Vormittag den kostenlosen Shuttle-Bus zum Hermit's Rest genommen, eine 40-Minuten-Fahrt mit diversen Stopps zum Aussteigen und weiterwandern. Wir haben keinen Stopp ausgelassen und sind sogar ein paar Meter "gewandert".

Am Hermit's Rest haben wir uns dann vor dem großen offenen Kamin eine heiße Schokolade gegönnt und haben uns mit urigen Eingeborenen unterhalten.

Nicols Gesundheitszustand war ausschlaggebend, dass wir auf der Rückfahrt den Bus genommen haben, anstelle einige Stationen abzuwandern. Als wir am Ausgangspunkt im Gift-Shop waren, ging es ihr aber schon viel besser, sodass sie noch schnell einige Souveniers einkaufen konnte.

Am Nachmittag machten wir uns dann schließlich auf nach Las Vegas, Fahrzeit ca. 4 Stunden.

Bilder-Galerie Grand Canyon Nationalpark

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