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Los Angeles

Anreise

Ankunft in LA: 09.03.2006 ca. 22.30 Uhr

Unser Flug führte uns von Düsseldorf nach New York, von wo wir einen Inlandsflug über Expedia nach Los Angeles gebucht hatten.

Nach bereits 8 Stunden im LTU-Flieger waren nochmals 7 Stunden mit der Delta-Song vorgesehen, was die Billigmarke der Delta ist (vergleichbar mit Germanwings, etc). Der Flug hat sich ziemlich gezogen und hat fast kein Ende genommen. Rechtzeitig zum Überflug über Las Vegas bin ich dann aufgewacht und hatte einen fantastischen Blick auf die blinkende Stadt in der Wüste, die aus der Luft gar nicht so groß aussah wie man sich das vorgestellt hat.

Der Anflug auf Los Angeles hat dann die Ausmaße dieser Stadt gezeigt...

Ein nicht enden wollendes Lichtermeer unter uns und der Flughafen noch nicht in Sicht. Da müssen wir später mit dem Auto durch.

Nach der Landung gings dann direkt zur Mietwagenfirma Alamo, wo ich bereits über den ADAC ein Compact-Car vorgebucht hatte (Spar-Klasse). Püntklich um 23.00 Uhr haben wir uns in die Schlange der Wartenden eingereiht.

Endlich am Schalter fragte uns die Dame in netten Small-Talk, was uns nach LA bringen würde. Meine Antwort "A plane..." hat sie entweder nicht verstanden oder nicht lustig gefunden...

Nach mehreren Versuchen ihrerseits uns einen größeren Mietwagen anzudrehen (sie hatte alle möglichen Gründe dafür parat, z.B. Compact-Car ist sehr klein, es soll regnen (?), Compact hat nur 4 Zylinder,....) konnten wir endlich Papiere und Schlüssel in Empfang nehmen (ich habe natürlich kein kostenpflichtiges Upgrade vorgenommen, obwohl sie uns dann einen SUV angeboten hat).

Auf dem Parkplatz geht man dann einfach zu dem Bereich, aus dem man ein Auto gemietet hat. Bei den Compact-Cars war alles leer. Ein Einheimischer hat dort auf jemand gewartet. Wir sind ins Gespräch gekommen und haben dann darüber gesprochen, dass wir einfach eine größere Klasse nehmen.

Dies wurde uns dann tatsächlich bestätigt, dass wir den nächst größeren Wagen nehmen können, zum gleichen Preis. Sofort haben sich alle Touristen auf die Mittelklasse gestürzt, von der auch nur noch begrenzt zur Verfügung standen. Bis wir an der Reihe waren, waren keine mehr da...  :-)

Jetzt "mussten" wir ein Full-Size-Car nehmen, also 2 Klassen höher als bestellt und bezahlt. Pech - für Alamo, nicht für uns.

Die Fahrt zum Hotel war dann recht einfach. Wir sind auf den 16-spurigen Freeway eingebogen und haben uns so durchgekämpft und haben tatsächlich nach ca. 1 Stunde unser Hotel gefunden (nicht erwähnenswert ist, dass wir dafür falsch herum in eine Einbahnstrasse eingebogen sind. Zum Glück war nichts mehr los in Downtown).

Das Hotel Figueroa liegt direkt in Downtown mit eigenem Parkplatz (Gold wert!). Die Zimmer waren schön und einigermaßen geräumig. Nach ca. 26 Stunden sind wir dann totmüde ins Bett gefallen.


 

2. Tag

 

Der Tag bekann ohne Frühstück (so sollten noch viele weitere folgen). In der Lobby begegneten wir einem Bekannten aus Reutlingen  - so klein ist die Welt.

 

Zu Fuß machten wir uns auf Downtown zu erkunden, da nur einige Blocks weiter ein Visitor-Center war. Auf dem Weg dorthin genehmigten wir uns einen Muffin bei Starbucks.

 

Im VC erfuhren wir, dass es nicht ausreicht an einen Tag Los Angeles zu erkunden. Wir haben uns daher ins Auto gesetzt und sind mit der Karte der freundlichen Welcome-Dame nach Hollywood gefahren. Der Verkehr in LA ist nicht unbedingt mit der Rush-Hour in Reutlingen zu vergleichen. Es sind zwar wesentlich mehr Autos auf der Strasse, es läuft aber alles sehr viel ruhiger und gelassener ab als man sich das vorstellt. In Reutlingen dagegen herrscht totales Chaos - besten Dank an unsere Stadtplaner!

 

In Hollywood angekommen haben wir eine günstige Parkmöglichkeit entdeckt: Das Parkhaus am Kodak Theatre bietet 4 Stunden für 2$ an, wenn das Ticket in einem Shop dort abgestempelt wird. Man kann das auch kostenlos im dortigen Visitor-Center abstempeln lassen ohne was zu kaufen! Billiger parkt man nur noch einige Strassen im Wohngebiet entfernt, wenn man dort einen freien Parkplatz findet.

 

Nach einer ausgiebigen Tour über den Walk-of-Fame und die hundert Gift-Shops haben wir noch einige Bilder gemacht (so wie sich das halt gehört) und sind dann richtung Hollywood-Sign aufgebrochen.

 

Fazit Hollywood-Boulevard: Im TV ist alles sehr viel größer und glanzvoller.

 

 

Das Hollywood-Sign: Jeder weiß wo es steht aber kein weiß wie man hinkommt!

Direkt zum Schild kann man nicht fahren, das wird sehr gut überwacht. Die einzige Möglichkeit ist durch das Wohngebiet, wo an jeder Ecke ein "No Access to Hollywood-Sign"-Schild steht. Diese ignoriert man am besten. Wir sind ca. 1 Stunde durch die Villenviertel gefahren, bis wir schließlich einen unbebauten Flecken gefunden haben, von wo aus man das Schild recht gut sehen konnte.

 

Die Fahrt ging weiter über Beverly Hills mit dem Rodeo-Drive nach Bel-Air, dem richtigen Reichenviertel von LA. Dort war aber so gut wie alles abgesperrt und gesehen hat man nicht viel, außer einigen dunklen Limos und grimmig dreinschauenden Wachleuten.

 

Den Abend haben wir dann im Auto verbracht. Wir hatten die Idee nach Long Beach zu fahren um die Queen Mary zu sehen. Dummerweise ist der Weg länger als er auf der Karte aussieht und der Verkehr zum Feierabend dichter als man sich das vorstellt.

 

Wir sind stundenlang gefahren, aber nie aus der Stadt herausgekommen. Irgendwann haben wir es dann doch geschafft und haben die Queen Mary gefunden. Leider stellte sich heraus, dass die Besichtung nur tagsüber möglich ist. Also nur ein paar Fotos von außen und wieder zurück ins Hotel.

 


 

3. Tag

 

Am 3. Tag wollten wir unsere Reise Richtung Norden fortsetzen. Vorher gings aber noch an den Strand von Santa Monica wo wir am Pier noch eine Weile in der Sonne gesessen haben. So langsam kommt richtige Urlaubsstimmung auf.

 

Gegen 12.00 Uhr sind wir dann aufgebrochen und haben den Highway No. 1 Richtung San Francisco befahren.

 

Hier gehts weiter mit der Reise...